Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Zwei verletze Beamte und Notrufmissbrauch

01.12.2025 - 11:39:01

München - Bei einer Personenkontrolle eines 35-Jährigen im Hauptbahnhof München wurden am frühen Sonntagmorgen (29. November) zwei Beamte der Bundespolizei leicht verletzt. Ein 51-Jähriger betätigte Sonntagmittag (29. November) im Hauptbahnhof München mehrere Brandmelder; konnte aufgrund von Videoaufzeichnungen ermittelt werden.

* Widerstand - verletzte Beamte

Gegen 01:10 Uhr kontrollierte eine Präsenzstreife der Bundespolizei einen 35-jährigen Deutschen im S-Bahn-Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes München. Der mit 2,08 Promille Alkoholisierte wurde zusehends aggressiver, weil er nicht verstand, warum er angesprochen wurde. Einer angekündigten Durchsuchung versuchte er sich zu entziehen. Nach dem Festhalten kam es zu Widerstandhandlungen des Mannes aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf (Hessen), so dass mehrere Streifen notwendig waren um ihn kontrolliert zu überwältigen. Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen schlug ein Drogenschnelltest positiv auf Kokain an. Bei der Überwältigung wurden ein 23-jähriger Beamter am Knie und eine 25-jährige Beamtin am Fuß verletzt. Beide Beamte begaben sich in eine Klinik. Während der 23-Jährige seinen Dienst abbrach, kehrte die Beamtin wieder in den Dienst zurück. Der 35-Jährige war bereits mit verschiedenen Verstößen, u.a. gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich aufgefallen. Die Staatsanwaltschaft München lehnte eine Blutentnahme ab, worauf der Hesse auf freien Fuß gesetzt wurde. Gegen ihn wird von der Bundespolizei wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

** Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen

Gegen 14:30 Uhr lösten mehrere Brandmeldeanlagen im Bereich des Hauptbahnhofes München aus. Videosichtungen führten zu einem 51-jährigen Rumänen, der kurz darauf in Bahnhofsnähe festgestellt werden konnte. Die Aufnahmen zeigen, dass der mit 1,78 Promille Alkoholisierte die Nothilfeeinrichtungen jeweils mutwillig auslöste. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Obdachlosen wegen des Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen. Er blieb auf freien Fuß. Wegen der Auslösung war auch die Feuerwehr zum Hauptbahnhof ausgerückt.

*** Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

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