Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Unerlaubte Einreise mündet in tätlichem Angriff

08.09.2025 - 15:22:05 | presseportal.de

Freilassing - Ein am Samstagmorgen (6. September) auf der Saalbrücke festgestellter Somalier reiste nicht nur unerlaubt nach Deutschland ein, sondern versuchte auch einen Beamten während der Maßnahmen zu beißen. Er sitzt nun in Haft.

Bundespolizeidirektion München: Unerlaubte Einreise mündet in tätlichem Angriff - Foto: presseportal.de

Der 21-jährige somalische Staatsangehörige versuchte fußläufig in die Bundesrepublik einzureisen und wurde von Bundespolizisten am Grenzübergang auf der Saalbrücke kontrolliert. Einen für die Einreise erforderlichen Pass konnte er nicht vorweisen. Bei der Eröffnung des Vorwurfs zum Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise unterbrach er die Beamten der Bundespolizei und die Dolmetscherin mehrfach. Im Gewahrsamsbereich soll der Somalier dann Widerstand geleistet haben. Er soll in der Folge versucht haben, einen Beamten in den Unterarm zu beißen. Dies konnte unterbunden werden. Die Person wurde gefesselt.

Es konnte ermittelt werden, dass der 21-Jährige im März 2022 erstmals einen Asylantrag in Deutschland stellte. Seither ist sein Aufenthalt in Deutschland gestattet. Zur Einreise berechtigt die Aufenthaltsgestattung jedoch nicht. Der Somalier ist der Bundespolizei nicht unbekannt. Bereits Anfang des Jahres versuchte er im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim unerlaubt einzureisen. Im Juli 2025 soll er dort Beamte tätlich angegriffen haben.

Der Somalier wurde wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise sowie des Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte durch die Bundespolizei angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Traunstein stellte Haftantrag. Nach richterlicher Vorführung wurde der 21-Jährige am Sonntag in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Rückfragen bitte an:

Jan-Uwe Polte
Telefon: 08654 7706-104
E-Mail: bpoli.freilassing.presse@polizei.bund.de
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