Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Tätlicher Angriff nach Streit um lautstarke Musik Bespucken und Beleidigungen

26.03.2026 - 11:09:55 | presseportal.de

München - Am frühen Mittwochnachmittag (22. März) wurde erst eine 64-Jährige in einer S-Bahn am Hirschgarten geschubst, beleidigt und bespuckt, wenig später auch Beamte der Bundespolizei.

Bundespolizeidirektion München: Tätlicher Angriff nach Streit um lautstarke Musik Bespucken und Beleidigungen - Foto: presseportal.de
Bundespolizeidirektion München: Tätlicher Angriff nach Streit um lautstarke Musik Bespucken und Beleidigungen - Foto: presseportal.de

Ein 16- und ein 17-Jähriger hörten in der S-Bahn lautstark Musik. Eine 64-Jährige aus Schrobenhausen filmte beide dabei. Der Deutsche und der Pole (beide alkoholisiert) gingen daraufhin zu ihr, schubsten sie, so dass sie aus dem Gleichgewicht geriet, jedoch nicht stürzte. Beim Aussteigen am Hirschgarten spuckte der 17-Jährige, in Krakau Geborene, die Frau an - traf sie am Ärmel.

Alarmierte Bundespolizisten konnten alle Beteiligten am S-Bahnhaltepunkt Hirschgarten antreffen. Der Pole, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, beleidigte mehrere Beamte, einem spuckte er zudem ins Gesicht. Eine Videoauswertung ergab, dass der 16-jährige Deutsche aus der Au am Bahnsteig den "Hitlergruß" zeigte. Als er bei der Sachverhaltsaufnahme und strafprozessualen Abarbeitung auf der Dienststelle an der Denisstraße über Schmerzen am Daumen klagte, stellten informierte Rettungskräfte fest, dass es sich um einen alten, bislang offensichtlich unbehandelten Bruch handelte.

Die Frau und die Beamten blieben unverletzt. Bei beiden ordnete die Staatsanwaltschaft Blutentnahmen an. Der 16-Jährige (1,89 Promille im Atem), im polizeilichen Informationssystem als gewalttätig geführt, wurde vom Vater abgeholt. Der 17-Jährige ging nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Gegen beide ermittelt die Bundespolizei wegen Körperverletzung, Beleidigung sowie Verwendung von verfassungswidrigen Kennzeichen.

Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

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