Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Sitzplatzstreit endet mit Strafanzeigen - Regionalzüge am Sonntagnachmittag teilweise überfüllt

22.09.2025 - 09:38:23 | presseportal.de

München - Zum Ende des Sonntags (21. September) legte die Bundespolizei zwei Wiesnbesuchern bei der Heimfahrt Strafanzeigen ins Gepäck. Bei einem Sitzplatzstreit war es in einem Regionalzug im Hauptbahnhof zu wechselseitigen Handgreiflichkeiten gekommen. Zudem kam es am späten Sonntagnachmittag im Hauptbahnhof wegen mehrerer überfüllten Züge, die nicht abfahren konnten, zu Einsätzen von Deutsche Bahn Sicherheit und Bundespolizei gekommen.

Bundespolizeidirektion München: Sitzplatzstreit endet mit Strafanzeigen - Regionalzüge am Sonntagnachmittag teilweise überfüllt - Foto: presseportal.de
Bundespolizeidirektion München: Sitzplatzstreit endet mit Strafanzeigen - Regionalzüge am Sonntagnachmittag teilweise überfüllt - Foto: presseportal.de

Eine 31-jährige Kanadierin und ein 48-jähriger Deutscher waren gegen 21:20 Uhr im abfahrbereiten RE1 (Fahrt Nürnberg) - noch im Hauptbahnhof München - in Streit geraten. Während die 31-Jährige ihr Gepäck neben sich auf einem "freien" Sitzplatz abgestellt hatte, wollte der 48-Jährige aus Ingolstadt, in dem stark von Reisenden frequentierten Zug, auf dem "belegten" Sitz Platz nehmen.

Weil die Wegnahme des Gepäcks offenbar nicht schnell genug erfolgte, kam es zu einem Streitgespräch. Als sich der 48-Jährige "abfällig" äußerte, wollte die 31-Jährige den Platz verlassen, da sie nicht neben einem "Rassisten" sitzen wollte. In dessen Folge ging der mit 1,31 Promille alkoholisierte Wiesnbesucher die Nürnbergerin auch körperlich an; drückte sie u.a. in den Sitz bzw. gegen das Zugfenster. Die Angegriffene schlug dem Aggressor eine mitgeführte PET-Flasche in den Nacken.

Hinzugerufenen Beamte der Bundespolizei trennten die weiter verbal Streitenden. Die Sachverhaltsaufklärung erbrachte für beide Strafanzeigen wegen Beleidigung und Körperverletzung. Beide klagten über leichte Schmerzen, benötigten jedoch keine ärztliche Versorgung. Zudem konnten sie erst verspätet ihre Heimreise antreten. Wegen des Vorfalls kam es zudem zu verspäteter Abfahrt des RE1. Der 48-Jährige war bereits mehrfach mit gleichgelagerten Delikten polizeilich in Erscheinung getreten.

Die Bundespolizei bittet während des 190. Münchner Oktoberfestes, das noch bis zum 5. Oktober stattfindet, Reisende darum, Sitzplätze - vor allem auch in stark frequentierten Zügen - nicht mit Rucksäcken und anderem Reisegepäck zu belegen.

Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

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