Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Sexuelle Belästigung in der S-Bahn / / Bundespolizei sucht Geschädigte und Zeugen

20.03.2026 - 09:20:45 | presseportal.de

München/Trudering - Am Mittwoch (18. März) soll ein Mann in einer S-Bahn ein minderjähriges Mädchen belästigt haben. Die bislang Unbekannte informierte Bahnmitarbeiter und stieg unmittelbar danach aus der S-Bahn aus. Die Bundespolizei sucht nach der Geschädigten und Zeugen.

Bundespolizeidirektion München: Sexuelle Belästigung in der S-Bahn // Bundespolizei sucht Geschädigte und Zeugen - Bild: presseportal.de
Bundespolizeidirektion München: Sexuelle Belästigung in der S-Bahn // Bundespolizei sucht Geschädigte und Zeugen - Bild: presseportal.de

Am Mittwochabend (18. März) fuhr ein 58-jähriger Deutscher gegen 19 Uhr mit der S6 in Richtung des Ostbahnhofs. Auf Höhe des Halts in Trudering unterzogen zwei Mitarbeiter des S-Bahn-Prüfdienstes den Mann einer Fahrscheinkontrolle. Er konnte weder einen gültigen Fahrschein noch ein Ausweisdokument vorzeigen. Zur Feststellung seiner Identität zogen die Bahnmitarbeiter am Ostbahnhof deshalb die Bundespolizei hinzu. Noch bevor der Zug den Ostbahnhof erreichte, sprach ein bislang unbekanntes - augenscheinlich minderjähriges - Mädchen die Bahnmitarbeiter aufgewühlt an. Der 58-Jährige soll sie zuvor sexuell belästigt haben, indem er versucht haben soll, sie zu küssen. Unmittelbar danach stieg die mutmaßlich Geschädigte am Bahnhof Leuchtenbergring aus. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung und des Erschleichens von Leistungen aufgenommen.

Die Bundespolizei bittet die unbekannte Geschädigte und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 089/515550-0 bei der Bundespolizei zu melden.

Rückfragen bitte an:

Tim Oberfrank
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515 550 ? 1105
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

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