Bundespolizeidirektion München: Libyern und Chinesen die Einreise verweigert / Bundespolizei ermittelt wegen offenkundigen Einschleusens von zwei Migrantengruppen
01.09.2025 - 13:22:49Die neun Libyer mussten in der Grenzkontrollstelle an der Inntalautobahn den Bus verlassen, da sie den Beamten die erforderlichen Einreisepapiere nicht aushändigen konnten. Sie gaben an, einige Wochen zuvor auf Lampedusa angekommen zu sein und sich anschließend in einem italienischen Flüchtlingslager aufgehalten zu haben. Ihre Busfahrkarten sollen ihnen von einem Landsmann besorgt worden sein, der sich schon längere Zeit in Europa aufgehalten hätte.
Die sechs Chinesen verfügten weder über Fahrkarten noch über Papiere. Für sie war die Zugreise nach vorausgegangener Einreisekontrolle beim ersten Halt in Deutschland am Bahnhof in Rosenheim beendet. Einer der Asiaten erklärte, dass sie zunächst in die Türkei und von dort aus weiter nach Bosnien, Kroatien und Italien gereist wären. Anschließend hätten sie den Zug nach München genommen. Ob der 47-Jährige die gesamte Tour wie angegeben ganz allein geplant und organisiert hatte, ist laut Bundespolizei nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer mutmaßlichen Kontaktperson fraglich. Die Ermittlungen dauern auch in diesem Fall noch an.
Alle 15 libyschen beziehungsweise chinesischen Migranten, die versucht hatten, illegal einzureisen, mussten das Land nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Sie wurden nach Österreich zurückgewiesen.
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