Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Knapp 50.000 Euro Vermögensabschöpfung - Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl bei Einreise aus Bangkok

10.03.2026 - 10:17:05 | presseportal.de

Flughafen München - Am gestrigen Montag (9. März 2026) nahm die Bundespolizei am Flughafen einen 60-jährigen deutschen Staatsangehörigen bei der Einreise aus Bangkok (Thailand) fest. Gegen den Mann bestand eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth.

Bundespolizeidirektion München: Knapp 50.000 Euro Vermögensabschöpfung - Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl bei Einreise aus Bangkok - Foto: presseportal.de
Bundespolizeidirektion München: Knapp 50.000 Euro Vermögensabschöpfung - Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl bei Einreise aus Bangkok - Foto: presseportal.de

Grundlage der Festnahme war ein Urteil des Amtsgerichts Nürnberg aus dem Jahr 2022 wegen Untreue. Das Gericht verhängte eine Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten gegen den Mann.

Aufgrund vorliegender Erkenntnisse über die Einreise des Mannes und des bestehenden Haftbefehls erwarteten Einsatzkräfte der Bundespolizei den 60-Jährigen bereits bei der Ankunft seines Fluges aus Bangkok und nahmen ihn unmittelbar nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Justizvollzugsanstalt Landshut eingeliefert, wo er nun seine Freiheitsstrafe verbüßen muss.

Neben der Freiheitsstrafe lag zudem ein Vollstreckungsauftrag zur sogenannten Vermögensabschöpfung in Höhe von knapp 50.000 Euro vor. Unter Vermögensabschöpfung versteht man eine Maßnahme des Strafrechts, mit der Vermögenswerte eingezogen werden, die aus Straftaten stammen oder durch diese erlangt wurden. Ziel dieser Regelung ist es, zu verhindern, dass sich Straftaten finanziell lohnen und rechtswidrig erlangte Gewinne beim Täter verbleiben.

In diesem Fall konnte jedoch keine Einziehung von Vermögenswerten erfolgen, da der Mann nach eigenen Angaben über keinerlei pfändbares Vermögen verfügt und somit mittellos ist.

Rückfragen bitte an:

Stefan Bayer

Bundespolizei Flughafen München
Nordallee 2 - 85356 München-Flughafen
Telefon: 089/97307-9020
E-Mail: bpol.muc.stsoea@polizei.bund.de

Die Bundespolizei am Flughafen München ist mit ihren gut 1.600
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zweitgrößte
Flughafendienststelle der Bundespolizei in Deutschland. Ihre
polizeilichen Aufgaben umfassen insbesondere den grenzpolizeilichen
Schutz des Bundesgebietes und die Bekämpfung der
grenzüberschreitenden Kriminalität, die Gefahrenabwehr im Bereich der
Bahnanlagen des Bundes und die Sicherheit der Bahnreisenden, sowie
Luftsicherheitsaufgaben zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit
des zivilen Luftverkehrs. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5f19bb

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | polizeimeldungen | 68655300 |

Weitere Meldungen

Muschel-Drohung gegen Trump? Neue Anklage gegen Ex-FBI-Chef. Der sieht das als Aufruf zu einem Attentat – mit Folgen. Der frühere FBI-Chef Comey veröffentlicht ein Foto von Muscheln am Strand, die zu Zahlen zusammengelegt sind und auf Präsident Trump anspielen. (Ausland, 28.04.2026 - 22:37) weiterlesen...

Zwei Tote nach Schüssen in Sachsen - Polizei ermittelt. Nun wird wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts ermittelt. Blutige Tat im sächsischen Neustadt: Nach Schüssen in einem Mehrfamilienhaus findet die Polizei zwei Tote und einen Schwerverletzten. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 19:10) weiterlesen...

Französischer Cold Case: Festnahme nach 20 Jahren. Doch die Identität der Frau war für die Behörden ein Rätsel - bis jetzt. Vor zwei Jahrzehnten wurde ihre Leiche in Müllsäcken in einer Regentonne in Frankreich gefunden. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 17:17) weiterlesen...

Großrazzia gegen «Hells Angels» mischt Rocker-Szene auf. Ein Ableger wird verboten - aber es gibt noch viele weitere. Der Innenminister macht klar, was die Motorradclubs wirklich im Schilde führen. 1.200 Polizisten gehen gegen die «Hells Angels» in NRW vor. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 13:18) weiterlesen...

Razzia bei Motorradrockern: Millionenwerte sichergestellt. Man habe große Vermögenswerte gesichert, Waffen und Hinweise auf Drogen entdeckt. Laut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) waren die Razzien gegen «Hells Angels» ein Erfolg. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 11:35) weiterlesen...

Reul: Bis zu 2,5 Millionen Euro bei Rocker-Razzia gesichert. Man habe große Vermögenswerte gesichert, Waffen und Hinweise auf Drogen entdeckt. Laut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) waren die Razzien gegen «Hells Angels» ein Erfolg. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 10:41) weiterlesen...