Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Jugendliche unter Betrugsverdacht

14.04.2026 - 15:24:45 | presseportal.de

Rosenheim - Wenig erfreulich dürften am Montag (13. April) die Anrufe der Rosenheimer Bundespolizei für die Erziehungsberechtigten von zwei 15- und einem 16-Jährigen gewesen sein. Die Beamten kontaktierten die Erwachsenen, nachdem deren Sprösslinge in Regionalzügen nach Rosenheim durch offenkundig betrügerisches Handeln auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Bundespolizeidirektion München: Jugendliche unter Betrugsverdacht - Foto: presseportal.de

Im einem Zug zwischen Bad Aibling und Rosenheim traf der Zugbegleiter auf zwei Jugendliche, die bei der Fahrkartenkontrolle Kinderfahrscheine vorzeigten. Der Schaffner hatte hinsichtlich des Alters der beiden Mädchen Bedenken und zog die Bundespolizei hinzu. Die Beamten fanden heraus, dass die beiden Jugendlichen falsche Angaben gemacht hatten. Tatsächlich waren sie schon 15 Jahre alt und hätten die Kinderfahrscheine nicht mehr nutzen dürfen. Wie sich ferner herausstellte, war eine der beiden zuvor bei einer Polizeidienststelle im Landkreis München als vermisst gemeldet worden. Die zwei jugendlichen Deutschen mussten den Beamten am Rosenheimer Bahnhof zur Dienststelle folgen. Dort wurden sie zunächst wegen des Verdachts des Betrugs angezeigt und von den zwischenzeitlich telefonisch verständigten Erziehungsberechtigten abgeholt.

Bis zur Wohnungstür brachten die Bundespolizisten einen 16-Jährigen. Er wurde von seiner Mutter in Empfang genommen, nachdem auch er von der Bundespolizei wegen Betrugs angezeigt worden war. Der Jugendliche hatte bei der Fahrscheinkontrolle im Zug auf der Strecke von Prien nach Rosenheim das Deutschlandticket eines jüngeren Bekannten vorgezeigt. Um seine falsche Identität zu untermauern, händigte er dem Zugbegleiter auch noch einen Kinderfahrschein aus. Die Beamten ließen sich aber nicht täuschen und fanden die wahre Identität des 16-jährigen Deutschen heraus. Sie nahmen ihn mit zur örtlichen Dienststelle und brachten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zur vorab telefonisch kontaktierten Mutter nach Hause.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf

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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

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