Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Geschleuste mit gefälschten Ausweisen / Bundespolizei fasst mutmaßlichen Schleuser auf B23

27.10.2025 - 13:07:22 | presseportal.de

Griesen (B23) / Garmisch-Partenkirchen - Die Bundespolizei hat am Sonntag (26. Oktober) an der B23 nahe Griesen einen mutmaßlichen Schleuser gefasst. Der Rumäne hatte offenbar versucht, mehrere ukrainische Staatsangehörige illegal nach Deutschland zu bringen. Für zwei der Geschleusten waren gefälschte Dokumente vorhanden.

Bundespolizeidirektion München: Geschleuste mit gefälschten Ausweisen / Bundespolizei fasst mutmaßlichen Schleuser auf B23 - Foto: presseportal.de
Bundespolizeidirektion München: Geschleuste mit gefälschten Ausweisen / Bundespolizei fasst mutmaßlichen Schleuser auf B23 - Foto: presseportal.de

Bei der Kontrolle der Insassen eines Autos mit tschechischen Kennzeichen konnte der Fahrer den Bundespolizisten einen rumänischen Ausweis aushändigen. Seine drei Begleiter führten hingegen keine Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in der Bundesrepublik mit - zumindest keine echten. In der Tasche einer Mitfahrerin fanden die Kontrollbeamten zwei Ausweise, die auf zwei der drei offenkundig geschleusten Ukrainer ausgestellt zu sein schienen. Diese Dokumente entpuppten sich im Rahmen einer anschließenden Überprüfung als "glatte Fälschungen".

Die drei Ukrainer, die von dem rumänischen Fahrzeugführer nach ersten Erkenntnissen in Italien abgeholt worden waren, wurden jeweils wegen illegalen Einreiseversuchs, zwei von ihnen zudem wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt. Alle drei hatten das Land in Richtung Österreich zu verlassen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der in der Tschechischen Republik gemeldete Rumäne vom Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen aus seine Heimreise antreten. Der 45-Jährige muss mit einem Verfahren wegen Einschleusens von Ausländern rechnen.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf

Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 8026-2200
Fax: 08031 8026-2099
E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de
Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5dc78b

Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

 <b>Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos
polizeimeldungen | 68298981 |

Weitere Meldungen

Zwei Männer nach Brandanschlag in London festgenommen. Der Ermittlungen laufen auf Hochtouren - nun gibt es erste Festnahmen. Vier Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes werden in Brand gesetzt. (Ausland, 25.03.2026 - 10:04) weiterlesen...

BKA-Präsident: Cannabisgesetz macht es der Polizei schwer. Was das für Abhängige und Ermittler bedeutet. Unzufrieden ist BKA-Chef Münch mit dem Cannabisgesetz. Drogenbanden ändern ihre Schmuggelmethoden, Heroin wird mit synthetischen Stoffen gestreckt. (Unterhaltung, 25.03.2026 - 04:30) weiterlesen...

Antisemitische Angriffe in Europa - Spur zum Iran?. Die Behörden prüfen Verbindungen zur iranischen Führung - doch Beweise zu finden, ist kompliziert. Angriffe auf Synagogen und jüdische Einrichtungen in europäischen Städten schüren Angst und Sorgen. (Ausland, 25.03.2026 - 04:30) weiterlesen...

Londoner Polizei prüft islamistisches Video nach Anschlag. Der Ermittlungen laufen in alle Richtungen - geprüft wird auch ein islamistisches Bekennervideo. In London werden vier Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes in Brand gesetzt. (Ausland, 24.03.2026 - 09:42) weiterlesen...

BKA-Präsident: KI hilft Betrügern über die Sprachbarriere. Was der Chef des Bundeskriminalamts dazu sagt. Ob Fake-Shops oder Phishing: Künstliche Intelligenz hilft Betrügern, deutsche Inhalte zu produzieren und damit neue Opfer zu erreichen. (Unterhaltung, 22.03.2026 - 06:45) weiterlesen...

BKA warnt: Zu wenig Schutz vor Kindesmissbrauch ab April. BKA-Chef Münch rechnet mit gravierenden Folgen für Ermittlungen und Opfer. Fotos und Videos von Minderjährigen, die sexuell missbraucht werden, könnten bald schwierig zu finden sein. (Politik, 22.03.2026 - 04:00) weiterlesen...