Bundespolizeidirektion München: Drei Haftbefehle in nur drei Stunden vollstreckt - Bundespolizei Waidhaus liefert zwei Gesuchte in Justizvollzugsanstalt ein
13.03.2026 - 09:16:02 | presseportal.de
Gegen 09:30 Uhr kontrollierten die Beamten einen 18-jährigen Rumänen, der noch eine Rechnung mit der Staatsanwaltschaft Mannheim offen hatte. Das Amtsgericht Mannheim hatte den Mann im Oktober 2025 wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt. Da er die Strafe bislang nicht bezahlt hatte, erließ die Justiz einen Haftbefehl. Der 18-Jährige beglich den offenen Betrag noch vor Ort und konnte seine Reise anschließend fortsetzen.
Nur etwa eine Stunde später geriet ein 49-jähriger Bulgare ins Visier der Bundespolizei. Die Staatsanwaltschaft Mainz ließ nach dem Mann fahnden, weil er eine Geldstrafe aus einer Verurteilung wegen Betrugs nicht bezahlt hatte. Das Amtsgericht Worms hatte eine Geldstrafe in Höhe von 3.500 Euro verhängt. Da der Mann den Betrag nicht aufbringen konnte, nahmen ihn die Bundespolizisten fest und lieferten ihn zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein.
Kurz vor Mittag folgte der dritte Fahndungstreffer. Bei der Kontrolle eines Reisebusses stellten die Beamten einen 32-jährigen Rumänen fest, der von der Staatsanwaltschaft Ravensburg mit Haftbefehl zur Strafvollstreckung gesucht wurde. Das Amtsgericht Bad Saulgau hatte ihn wegen Diebstahls mit Bedrohung verurteilt. Dem Urteil lag unter anderem zugrunde, dass der Mann mehrere Waren im Wert von mehreren hundert Euro aus einem Geschäft entwendet hatte. Dabei hatte ihn eine Mitarbeiterin erwischt, die er anschließend mit einer eindeutigen Geste, bei der er sich mit der Hand über den Hals strich, bedrohte. Insgesamt verhängte das Gericht eine Geldstrafe von 6.000 Euro zuzüglich Verfahrenskosten in Höhe von 172,50 Euro. Da der 32-Jährige den offenen Betrag nicht bezahlen konnte, nahmen ihn Bundespolizisten bei der Einreise aus Tschechien auf der A 6 fest und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein.
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Alexander Högen
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und die Gewährleistung der Sicherheit von Bahnreisenden.
Auf der Grundlage des Schengener Grenzkodex bekämpfen die Waidhauser
Bundespolizisten grenzüberschreitende Kriminalität in enger
Zusammenarbeit mit der bayerischen und tschechischen Polizei sowie
dem Zoll.
Im bahnpolizeilichen Aufgabenspektrum setzt die BPOLI Waidhaus einen
Schwerpunkt bei der Kriminalprävention und der Gefahrenvorsorge.
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