Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei stark gefordert/ Die Bundespolizeiinspektion Freilassing zieht Bilanz

06.10.2025 - 14:41:52 | presseportal.de

Freilassing - Die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing hatten in den vergangenen Tagen (2.-5. Oktober) wieder alle Hände voll zu tun. Neben 42 versuchten unerlaubten Einreisen und zahlreichen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz stellten die Einsatzkräfte insgesamt 85 Fahndungstreffer fest, darunter neun Haftbefehle.

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei stark gefordert/ Die Bundespolizeiinspektion Freilassing zieht Bilanz - Foto: presseportal.de
Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei stark gefordert/ Die Bundespolizeiinspektion Freilassing zieht Bilanz - Foto: presseportal.de

Am Donnerstagmorgen stoppte die Bundespolizei ein Fahrzeug mit österreichischer Zulassung an der Saalbrücke Freilassing. Der Fahrer, ein 25-jähriger Rumäne, konnte sich bei der Kontrolle ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Einsatzkräfte eine mit acht Schuss geladene Gasdruckwaffe griffbereit in der Mittelkonsole. Der Rumäne muss sich nun wegen des Verdachts eine Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Staatsanwalt wurde eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro erhoben. Nachdem die Waffe samt Munition sichergestellt wurden, durfte der 25-Jährige anschließend die Weiterreise antreten.

Am Donnerstagmittag kontrollierten Unterstützungskräfte der Bundespolizei einen aus Österreich kommenden Zug. Ein 32-jähriger Afghane konnte den Beamten lediglich seinen abgelaufenen Reisepass sowie eine abgelaufene Aufenthaltserlaubnis vorzeigen. Bei der Abfrage seiner Personalien stellten die Fahnder zudem fest, dass die Staatsanwaltschaft Kiel wegen Betruges per Haftbefehl nach dem Mann suchte. Die verhängte Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro konnte der Afghane nicht begleichen. Nach einer Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise lieferten Bundespolizisten den 32-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Ähnlich erging es einem 23-jährigen Deutschen, der mit seinem E-Roller am Donnerstagvormittag ohne Versicherungskennzeichen über die Saalbrücke einreisen wollte. Eine Nachfrage ergab, dass für den Roller keine Haftpflichtversicherung bestand, so dass sich der 23-Jährige wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten muss. Die Überprüfung seiner Personalien ergab zudem, dass gleich zwei Haftbefehle gegen den 23-Jährigen vorlagen. Wegen Betrugs und Verstoßes gegen das Waffengesetz suchte die Staatsanwaltschaft Stralsund nach dem jungen Mann. Die Staatsanwaltschaft Stendal fahndete wegen Erschleichen von Leistungen nach dem Deutschen. Da der 23-Jährige die verhängten Geldstrafen in Höhe von insgesamt 3.100 Euro nicht zahlen konnte, muss er die nächsten 170 Tage im Gefängnis verbringen.

Am Sonntagnachmittag beschäftigte eine 36-jährige Italienerin die Einsatzkräfte am Bahnhof Traunstein. Im Rahmen einer Kontrolle konnte sie sich mit einer gültigen italienischen Identitätskarte ausweisen. Ein gültiges Zugticket konnte sie nicht vorlegen. Eine Überprüfung ihrer Personalien ergab, dass gegen die Frau eine Aufenthaltsermittlung wegen Widerstands gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichgestellt sind, vorlag. Da sie in der Vergangenheit bereits untergetaucht war und für die Behörden nicht erreichbar galt, solle sie zur weiteren Klärung in den Dienstverrichtungsraum am Bahnhof Traunstein gebracht werden. Bei Verlassen des Zuges setzte sich die 36-Jährige jedoch auf den Boden und verweigerte jegliche Kooperation. Sie widersetzte sich den Anweisungen der Polizisten und als diese versuchten, sie aufzurichten, zog die Frau Arme und Beine zurück und schlug schreiend um sich. Erst mit dem Einsatz von Handschellen gelang es den Beamten, die Frau in die Diensträume zu bringen. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamtinnen zwei Tütchen mit 2,5 Gramm Amphetaminen. Die Drogen wurden sichergestellt. Gegen die Frau wurden Ermittlungen wegen Erschleichens von Leistungen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte sie ihre Reise fortsetzen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Freilassing
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 08654 7706-0
Fax: 08654 7706-199
E-Mail: bpoli.freilassing.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de


Die Bundespolizeiinspektion Freilassing gewährleistet die Sicherheit
in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und
Mühldorf.
Sie ist an 21 Grenzübergängen und einer Grenzlänge von insgesamt 225
Kilometer zuständig. Ferner fallen 72 Bahnhöfe und Haltepunkte in den
Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion mit einem
Personalbestand von knapp 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Neben dem Inspektionssitz
in Freilassing besteht ein weiterer Standort beim Bundespolizeirevier
in Mühldorf am Inn.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

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