Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Beleidigungen nach Fahrtausschluss / Bundespolizei bringt alkoholisiertes Paar aus Zug

27.10.2025 - 08:59:58

München - Am Sonntagabend (26. Oktober) musste die Bundespolizei am Münchner Ostbahnhof ein alkoholisiertes Paar aus dem Landkreis Landshut aus einem Zug begleiten. Beide hatten sich zuvor ungebührlich verhalten, kein gültiges Ticket vorweisen können und sich geweigert, den Zug zu verlassen. Gegen 21:00 Uhr befanden sich ein 49-jähriger Mann und eine 37-jährige Frau im Railjet auf dem Weg nach München. Nachdem sie durch ihr Verhalten auffällig geworden waren und kein gültiges Ticket vorzeigen konnten, sollten sie durch das Zugpersonal am Ostbahnhof von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Trotz mehrfacher Aufforderung weigerten sich beide, den Zug zu verlassen, sodass die Bundespolizei hinzugezogen wurde. Die Beamten mussten das Duo schließlich zwangsweise aus dem Zug begleiten. Auf dem Bahnsteig reagierte der 49-Jährige zunehmend aggressiv, äußerte lautstark sein Unverständnis über die polizeilichen Maßnahmen und tätigte ausländerfeindliche Äußerungen. Beide Personen beleidigten die eingesetzten Kräfte mehrfach. Beide Personen wurden zur Identitätsfeststellung auf die Dienststelle der Bundespolizei am Ostbahnhof gebracht. Auch dort setzten sich die Beleidigungen fort. Der 49-Jährige riss mehrere Fahndungsplakate von der Wand, bespuckte diese und spuckte später auch gegen eine Trennscheibe in Richtung der dahinter befindlichen Beamten. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von 2,71 Promille. Die 37-Jährige verweigerte die Durchführung eines Tests. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde bei beiden eine Blutentnahme im Klinikum durchgeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Personen auf freien Fuß belassen.

Rückfragen bitte an:

Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515550-1103
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
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Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

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