Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Bei Grenzkontrollen gefasst / Strafbefehle gegen Afghanen, Slowaken und Italiener

01.12.2025 - 15:57:15

Kiefersfelden (A93) / Rosenheim - Am Montag (1. Dezember) hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden mehrere Männer gefasst, die wegen offener Geldstrafen von der Justiz gesucht wurden. Zwar waren alle Festgenommenen bemüht, den jeweils geforderten Betrag zu zahlen, aber letztlich verfügte nur einer über die finanziellen Möglichkeiten.

Bei der Kontrolle eines afghanischen Pkw-Fahrers an der Inntalautobahn fanden die Beamten heraus, dass das Amtsgericht in Garmisch-Partenkirchen Mitte 2024 gegen den 31-Jährigen eine Strafe in Höhe von rund 2.000 Euro wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise verhängt hatte. Der in Österreich gemeldete Afghane war in der Lage, den geforderten Betrag zu begleichen. Damit blieb ihm eine mehrwöchige Ersatzfreiheitsstrafe erspart. Er konnte seine Reise fortsetzen.

Anders erging es zwei Businsassen, die in Richtung München unterwegs waren. Sie fanden sich im Anschluss an die Grenzkontrolle im Gefängnis wieder. Mithilfe des Polizeicomputers stellte sich heraus, dass das Amtsgericht Wunsiedel gegen einen Slowaken wegen eines Drogenverstoßes bereits 2023 einen Strafbefehl erlassen hatte. Insgesamt hat der 43-Jährige Justizschulden in Höhe von 2.100 Euro. Diese Summe konnte der Mann bei der Rosenheimer Bundespolizei nicht zahlen. Daher wird er den Rest des Jahres voraussichtlich in der Justizvollzugsanstalt Bernau verbringen. Dort lieferten die Bundespolizisten auch einen Italiener ein. Wegen Betrugs hatte er im Mai dieses Jahres einen Strafbefehl des Amtsgerichts Gelsenkirchen entgegenzunehmen. Einschließlich Verfahrenskosten muss der 28-Jährige rund 700 Euro zahlen. Da er hierzu nicht imstande war, wird er den Großteil der Adventszeit hinter Gittern bleiben. Währenddessen wird er allerdings wohl auch schon wieder mit einem neuen Strafverfahren zu rechnen haben, denn bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein Plastiktütchen mit rund zehn Gramm Cannabis.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf

Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
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Telefon: 08031 8026-2200
Fax: 08031 8026-2099
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

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