Kriminalität, Polizei

BChef zahlt 4.000 Euro - Gefängnis abgewendet

Veröffentlicht am: 28.05.2026 um 10:09 Uhr | presseportal.de

Bunde - Die Bundespolizei hat in der Nacht zum Mittwoch an der deutsch-niederländischen Grenze einen Mann festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Verden suchte ihn mit Haftbefehl. Sein Chef bewahrte den 45-Jährigen vor einem knapp zweimonatigen Gefängnisaufenthalt.

BPOL-BadBentheim: Per Haftbefehl gesucht / Mann muss ins Gefängnis - Bild: presseportal.de
BPOL-BadBentheim: Per Haftbefehl gesucht / Mann muss ins Gefängnis - Bild: presseportal.de

Bundespolizisten kontrollierten den Fahrer eines Renault Express gegen 1:20 Uhr in der Kontrollstelle auf dem Rastplatz Bunderneuland an der Autobahn 280.

Diese stellten bei der Überprüfung seiner Personalien fest, dass gegen den Niederländer ein Haftbefehl der zuständigen Staatsanwaltschaft vorlag. Er war zuvor gerichtlich wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden. Dem Verhafteten drohten knapp zwei Monate Gefängnis. Nur die Zahlung einer Geldstrafe von 4.000 Euro könnte den Gefängnisaufenthalt abwenden.

Außerdem interessierte sich die Justiz in zwei anderen Fällen für seinen derzeitigen Aufenthaltsort.

Der Mann konnte sich schließlich glücklich schätzen. Trotz Nachtzeit gelang es ihm, seinen Chef zu erreichen. Dieser entrichtete für seinen Mitarbeiter den haftbefreienden Betrag von 4.000 Euro und knapp 100,- Euro ausstehende Verfahrenskosten.

Anschließend konnte der 45-Jährige seine Reise fortsetzen.

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Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
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Marcel Fehr
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