Schwarzarbeit

HZA-HB: Erfolgreiche Bilanz bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls in Bremen / Mehr Strafverfahren eingeleitet, erneut höhere Geldstrafen und über 24 Jahre Freiheitsstrafen verhängt

22.02.2026 - 09:00:03 | presseportal.de

Bremen - Im Kampf gegen die Schwarzarbeit blickt das Hauptzollamt Bremen auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück.

Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führten im Jahr 2025 zur Einleitung von knapp 3500 Strafverfahren. Damit lag die Zahl der eingeleiteten Verfahren wieder auf dem Niveau des bisherigen Jahreshöchstwertes aus dem Jahr 2023 und rund 400 über dem des Vorjahres.

In Folge der Ermittlungen wurden mit über 660.000 Euro nochmals über 10.000 Euro höhere Geldstrafen als im Vorjahr und insgesamt über 24 Jahre an Freiheitsstrafen ausgesprochen. Außerdem leitete die FKS über 1.600 Bußgeldverfahren ein und verhängte rund 830.000 Euro an Bußgeldern.

Die festgestellte Schadenssumme, aus unter anderem nicht gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen, nicht gezahlten Steuern und nicht gezahlten Mindestlöhnen, beläuft sich auf über 16 Millionen Euro. Die Anzahl an Arbeitgeberprüfungen hat sich im letzten Jahr mit rund 370 Prüfungen im Vergleich zu 2024 ebenfalls erhöht. Die Prüfungen erfolgen auf Grundlage eigener Risikoeinschätzung nach dem Grundsatz "Qualität vor Quantität". Durch den risikoorientierten Ansatz konzentriert sich die FKS des Hauptzollamts Bremen zielgenau auf die generell für Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung besonders anfälligen Bereiche, wie zum Beispiel das Baugewerbe, den Gaststätten- und Beherbergungsbereich, das Speditions-, Transport- und Logistikwesen und Friseur- und Kosmetiksalons.

"Rund 3500 eingeleitete Strafverfahren und eine erneut hohe festgestellte Schadenssumme von über 16 Millionen Euro im letzten Jahr zeigen, dass sich der risikoorientierte Prüfansatz der FKS bezahlt macht", erklärt Nicole Tödter, Leiterin des Hauptzollamtes Bremen und fährt fort: "Schwarzarbeit ist Wirtschaftskriminalität zu Lasten der Allgemeinheit. Sie schädigt unsere Wirtschaft und gefährdet unsere Sozialsysteme. Der Zoll stellt sich dem durch zielgerichtete Kontrolltätigkeit und intensive Ermittlungen entgegen."

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Bremen
Jens Pietsch
Telefon: 0421 5154 1027
E-Mail: jens.pietsch@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Bremen übermittelt durch news aktuell

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