BPOL NRW: Steine und Kinderroller auf Schienen gelegt - Bundespolizei ermittelt und warnt
18.06.2026 - 10:14:50 | presseportal.de
Triebfahrzeugführer durchfahrender Züge meldeten der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn um 18:30 Uhr Kinder, die Steine auf die Gleise legen. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei trafen vor allerdings keine Kinder mehr an.
Nur 45 Minuten später überfuhr ein Regionalzug an selber Stelle einen auf die Schienen gelegten Kinderroller. Auch bei der erneuten Fahndung wurden keine Personen mehr angetroffen.
In beiden Fällen wurde die Bahnstrecke gesperrt, woraufhin 11 Züge Verspätungszeiten von insgesamt 286 Minuten erhielten.
Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und warnt eindringlich vor dem unbefugten Betreten von Bahnanlagen. Züge nähern sich oft unbemerkt und mit hohen Geschwindigkeiten. Sie haben einen sehr langen Brems-weg und können nicht ausweichen. Der Sog von vorbeifahrenden Zügen kann so stark sein, dass Menschen oder Gegenstände ohne ausreichenden Abstand an den Zug angezogen werden. Aufgelegte Steine können beim Überfahren durch einen Zug als "Wurfgeschosse" Unbeteiligte schwer verletzen. Betreten Sie niemals Bahnanlagen oder Gleise, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist.
Sensibilisieren Sie Ihre Kinder für die Gefahren.
Weitere Informationen finden Eltern, Kinder und Jugendliche auf der Homepage der Bundespolizei unter dem Link:
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