BPOL NRW: Mit Schlagring, Messer und Pfefferspray: Bundespolizei stellt Jugendlichen
Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 09:00 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSDie Uniformierten trafen den Jugendlichen gegen 10:40 Uhr an. Er weigerte sich, sich auszuweisen, und verweigerte jegliche Kommunikation. Um seine Identitätspapiere zu finden, durchsuchten die Polizisten den 16-Jährigen.
In der Bauchtasche, die die Person bei sich trug, wurden von den Beamten ein Schlagring, ein Einhandmesser und ein Tierabwehrspray zugriffsbereit festgestellt. Die Gegenstände beschlagnahmten die Beamten umgehend.
Es handelt es sich dabei um ein Messer, welches mittels einer an der Klinge angebrachten Öffnungshilfe einhändig geöffnet und je nach Verschlussmechanismus auch wieder einhändig geschlossen werden kann. Der Schlagring ist eine in der Regel aus Metall hergestellte, der Hand angepasste Nahkampfwaffe, die mit einem Durchgriff oder mehreren Öffnungen für die Finger versehen ist. Zur Erhöhung der Schlagkraft stützen sich Schlagringe an der Innenhand ab.
Nach erfolgter Belehrung äußerte sich der syrische Staatsbürger nicht zu den Gegenständen. Auch zu seiner Person machte er keine weiteren Angaben, woraufhin er zur nahegelegenen Dienststelle geführt wurde. In den Wachräumen fanden die Beamten die Gesundheitskarte des Esseners auf. Ein Abgleich mit den polizeilichen Systemen und einem Foto des Syrers bestätigten die Identität zweifelsfrei.
Die erziehungsberechtigten Eltern wurden über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Der Vater holte seinen Sohn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ab.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz ein.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund
Pressestelle
Björn Dahle
Telefon: 49 (0) 231/ 56 22 47 - 1012
Mobil: +49 (0) 173/ 71 50 710
E-Mail: presse.do@polizei.bund.de
X (Twitter): @BPOL NRW
Untere Brinkstraße 81-89
44141 Dortmund
www.bundespolizei.de
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.
Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin übermittelt durch news aktuell
