Kriminalität, Polizei

BPOL NRW: Bundespolizei und Staatsanwaltschaft gegen international agierendes Schleusernetzwerk / Belgisches Rechtshilfeersuchen umgesetzt!

25.03.2026 - 15:43:44 | presseportal.de

Sankt AugustinIn Nordrhein-Westfalen vollstreckte die Bundespolizei mit über 500 Einsatzkräften am 25. März 2026 vier Haftbefehle und -15- Durchsuchungsbeschlüsse im Großraum Essen, Gelsenkirchen, Marl, Herdecke und Lüdenscheid. Hintergrund sind sogenannte Ärmelkanalschleusungen mit kleinen Booten. Dabei stellten die Einsatzkräfte bisher umfangreiches Beweismaterial, darunter 33 Mobilfunkgeräteelf Schlauchboote, einen Bootsmotor, zahlreiche Rettungswesten oder sonstige Auftriebshilfen, mehr als 50.000 Euro Bargeld, sowie zwei Gewehre und eine Pistole sicher. - Gemeinsame Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Hamm und der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOL NRW: Bundespolizei und Staatsanwaltschaft gegen international agierendes Schleusernetzwerk / Belgisches Rechtshilfeersuchen umgesetzt! - Foto: presseportal.de
BPOL NRW: Bundespolizei und Staatsanwaltschaft gegen international agierendes Schleusernetzwerk / Belgisches Rechtshilfeersuchen umgesetzt! - Foto: presseportal.de

Seit den frühen Morgenstunden vollstreckt die Bundespolizei unter anderem Europäische Haftbefehle und Europäische Ermittlungsanordnungen im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft Hamm, der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Staatsanwaltschaft Essen unter Koordinierung von EUROPOL sowie EUROJUST.

Die Maßnahmen sind Teil umfangreicher internationaler Ermittlungen gegen ein Schleusernetzwerk, welches illegale Bootsschleusungen über den Ärmelkanal nach Großbritannien organisiert und durchführt. Dabei erzielen die international agierenden Täter Gewinne von ca 100.000 bis zu 150.000 Euro pro in Großbritannien ankommendem Boot. Die Schleuser nehmen hierbei regelmäßig auch eine Gefährdung von Leib oder Leben der Migranten in Kauf, da das verwendete nautische Material nicht für eine Überfahrt über den Ärmelkanal geeignet ist.

Rund 20 Ermittler belgischer, französischer und britischer Ermittlungsbehörden, des BKA und EUROPOL begleiteten den erfolgreichen Einsatz.

Das gute Zusammenwirken der europäischen Ermittlungsbehörden hat sich auch in diesem Falle bewährt: Die vier festgenommenen Personen sollen nach Vorführung vor dem zuständigen Ermittlungsrichter zunächst mit dem Ziel der Auslieferung an die belgischen Justizbehörden in Auslieferungshaft genommen werden. Über die Zulässigkeit der Auslieferung wird sodann das Oberlandesgericht Hamm entscheiden. Durch die intensive Zusammenarbeit gelang ein bedeutender Schlag gegen internationale Schleusungskriminalität!

Weitergehende Informationen, insbesondere auch zu den Hintergründen der internationalen Ermittlungen, bitte ich den von EUROPOL [https://t1p.de/p84v4] und EUROJUST [https://t1p.de/7s6i1] veröffentlichten Pressemitteilungen zu entnehmen.

Rückfragen bitte an:

Pressestelle der Generalstaatsanwaltschaft Hamm:
pressestelle@gsta-hamm.nrw.de
02381/272-7113

Veröffentlicht durch:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Stabsstelle Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0) 2241/238-1444
E-Mail: presse.nrw@polizei.bund.de
X (Twitter): @BPOL NRW

www.bundespolizei.de



Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5f446a

Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

 <b>Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos
polizeimeldungen | 68985102 |

Weitere Meldungen

Zwei Männer nach Brandanschlag in London festgenommen. Der Ermittlungen laufen auf Hochtouren - nun gibt es erste Festnahmen. Vier Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes werden in Brand gesetzt. (Ausland, 25.03.2026 - 10:04) weiterlesen...

BKA-Präsident: Cannabisgesetz macht es der Polizei schwer. Was das für Abhängige und Ermittler bedeutet. Unzufrieden ist BKA-Chef Münch mit dem Cannabisgesetz. Drogenbanden ändern ihre Schmuggelmethoden, Heroin wird mit synthetischen Stoffen gestreckt. (Unterhaltung, 25.03.2026 - 04:30) weiterlesen...

Antisemitische Angriffe in Europa - Spur zum Iran?. Die Behörden prüfen Verbindungen zur iranischen Führung - doch Beweise zu finden, ist kompliziert. Angriffe auf Synagogen und jüdische Einrichtungen in europäischen Städten schüren Angst und Sorgen. (Ausland, 25.03.2026 - 04:30) weiterlesen...

Londoner Polizei prüft islamistisches Video nach Anschlag. Der Ermittlungen laufen in alle Richtungen - geprüft wird auch ein islamistisches Bekennervideo. In London werden vier Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes in Brand gesetzt. (Ausland, 24.03.2026 - 09:42) weiterlesen...

BKA-Präsident: KI hilft Betrügern über die Sprachbarriere. Was der Chef des Bundeskriminalamts dazu sagt. Ob Fake-Shops oder Phishing: Künstliche Intelligenz hilft Betrügern, deutsche Inhalte zu produzieren und damit neue Opfer zu erreichen. (Unterhaltung, 22.03.2026 - 06:45) weiterlesen...

BKA warnt: Zu wenig Schutz vor Kindesmissbrauch ab April. BKA-Chef Münch rechnet mit gravierenden Folgen für Ermittlungen und Opfer. Fotos und Videos von Minderjährigen, die sexuell missbraucht werden, könnten bald schwierig zu finden sein. (Politik, 22.03.2026 - 04:00) weiterlesen...