Kriminalität, Polizei

BPOL NRW: Allerheiligenkirmes - Ruhiger Einsatzverlauf für die Bundespolizei

Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 08:56 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Soest - Trotz einer hohen Auslastung der Züge, zwei Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte und fünf Sicherstellungen von verbotenen Gegenständen sind die ersten beiden Tage der Allerheiligenkirmes im Bahnhof Soest aus Sicht der Bundespolizei weitgehend ruhig und friedlich verlaufen.
BPOL NRW: Allerheiligenkirmes - Ruhiger Einsatzverlauf für die Bundespolizei - Bild: presseportal.de

Am Mittwoch (4. November) fanden die Einsatzkräfte bei einem 16-jährigen Jugendlichen und bei einem 19-jährigen Mann jeweils ein Messer. Zudem fanden sie bei einem 18-Jährigen ein Tierabwehrspray. Aufgrund des bestehenden Mitführverbotes von gefährlichen Gegenständen im Bahnhof Soest wurden alle drei Gegenständen sichergestellt.

Sichergestellt wurde auch eine Jacke mit Preis- Etikett und abgebrochener Diebstahlsicherung, die ein 30-jähriger Mann mitführte. Wegen des Verdachts des Diebstahls wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den algerischen Staatsangehörigen eingeleitet.

Bei zwei Widerstandshandlungen am Donnerstagnachmittag verletzten sich drei Polizeibeamte leicht, konnten ihren Dienst aber fortführen. Gegen die beiden Männer, einen 37-jährigen Afghanen und einen 24-jährigen Deutschen, wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Beide erhielten einen Platzverweis für das Kirmesgelände und den Bahnhof.

Gegen das Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen verstießen am zweiten Tag der Allerheiligenkirmes zwei junge Männer. Einsatzkräfte fanden bei ihnen ein Taschenmesser und ein Tierabwehrspray.

Die Bundespolizei erinnert an das Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen im Bahnhof und appelliert an die Besucherinnen und Besucher der Allerheiligenkirmes diese zu Hause zu lassen. Waffen, Messer und andere Gegenstände, die geeignet sind, Menschen zu verletzen, haben im Bahnhof und auf der Allerheiligenkirmes nichts zu suchen. Die Bundespolizei wird das Mitführverbot auch weiterhin verstärkt kontrollieren.

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