BGemeinsamer Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität von Bundes/ -Landespolizei und Zoll im Fährhafen Puttgarden.
Veröffentlicht am: 01.10.2026 um 09:16 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Von 13:00 - 18:00 Uhr kontrollierten die über 30 Beamtinnen und Beamten insgesamt ca. 1100 Personen im Ein- und Ausreiseverkehr und dabei auch ca. 300 PKW, 14 LKW, 90 Kleintransporter und einen Reisebus im gewerblichen internationalen Personenverkehr. Die dänische Polizei und der dänische Zoll begleiteten den Einsatz als Beobachter.
Bei dem Einsatz wurden bei zwei Personen noch offene zollrechtliche Forderungen i. H. v. 688,- und 187,- EUR festgestellt, die vor Ort vollstreckt wurden. Zudem war eine Person zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Zwei 23- und 29-jährige Afghaninnen wurden im Rahmen der Einreiseüberwachung kontrolliert. Sie wiesen sich lediglich mit zeitlich ungültigen schwedischen Reiseausweisen aus und waren im Besitz gültiger schwedischer Aufenthaltstitel. Nach Anzeigenaufnahme wegen unerlaubter Einreise ohne gültigen Pass wurden sie mit einer zeitlich befristeten Pflicht zur Ausreise nach Schweden aus den Maßnahmen entlassen. Bei der Kontrolle des Reisebusses wurde ein 26-jähriger irakischer Staatangehöriger festgestellt, der sich nur mit einem irakischen Reisepass und einem zeitlich abgelaufenen schwedischen Aufenthaltstitel ausweisen konnte. Eine Rücksprache mit den schwedischen Behörden ergab dennoch ein Aufenthaltsrecht für Schweden. Nach Anzeigenaufnahme wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes in Deutschland wurde der Mann unmittelbar im Anschluss um 22:00 Uhr mittels Fährschiff über Lübeck-Travemünde nach Schweden abgeschoben.
Die Kooperationseinsätze werden in unregelmäßigen Abständen an unterschiedlichen Orten fortgeführt.
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