Rauschgift

HZA-BI: Drogenkurier mit 31 Kilogramm Marihuana und gefälschten Nummernschildern unterwegs/ Zoll zieht Drogen im Wert von mehr als 300.000 Euro auf A2 bei Hamm aus dem Verkehr

14.04.2026 - 08:00:36 | presseportal.de

Bielefeld - Knapp 31 Kilogramm Marihuana mit einem Straßenverkaufswert von über 300.000 Euro stellte der Bielefelder Zoll bei Verkehrskontrollen auf der Bundesautobahn 2 sicher.

HZA-BI: Drogenkurier mit 31 Kilogramm Marihuana und gefälschten Nummernschildern unterwegs/Zoll zieht Drogen im Wert von mehr als 300.000 Euro auf A2 bei Hamm aus dem Verkehr - Foto: presseportal.de

Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) aus Anröchte leiteten ein Auto mit polnischem Kennzeichen für eine zollrechtliche Kontrolle auf den Rasthof Rhynern Süd. Der 49-jährige alleinreisende Fahrer gab an, aus den Niederlanden kommend, auf dem Weg nach Polen zu sein. Die Frage nach mitgeführten verbotenen Gegenständen, insbesondere Betäubungsmitteln wie beispielsweise Marihuana, beantwortete er mit "I don't know".

Auch aufgrund dieser Aussage entschieden sich die Zollbediensteten für eine Intensivkontrolle des Fahrzeugs und sollten damit richtig liegen: Zwischen den persönlichen Dokumenten des Fahrers wurde ein niederländischer Fahrzeugschein sowie im Fußraum hinter dem Beifahrersitz die original zum Fahrzeug gehörenden niederländischen Kennzeichen vorgefunden. Fahrzeugpapiere zu den am Auto befindlichen polnischen Nummernschilder konnte der Mann nicht vorlegen.

Auf dem Rücksitz hinter dem Fahrersitz befand sich ein mit schwarzem Klebeband zugeklebter Karton. Nach dem Öffnen kamen mehrere Klarsichtbeutel mit Marihuana zum Vorschein. Im Kofferraum befanden sich weitere Kartons sowie eine große Plastiktragetasche. Alle Behältnisse enthielten Klarsichtbeutel mit Marihuana - insgesamt 30 Stück.

"Der Beschuldigte äußerte spontan, dass man ihm das Marihuana in den Niederlanden in das Auto gestellt habe und er es nach Polen transportieren solle. Hierfür hätte er 2.000 Euro erhalten.", so Pressesprecher Ralf Wagenfeld vom Hauptzollamt Bielefeld.

Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs in Verbindung mit dem Cannabiskonsumgesetz (KCanG) eingeleitet.

Anlässlich der widerrechtlich am Auto angebrachten polnischen Kennzeichen wurde die Autobahnpolizeiwache Kamen zur weiteren Bearbeitung hinzugezogen. Zudem hatte der Fahrer Betäubungsmittel konsumiert und war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.

Die Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dortmund - Außenstelle Hamm.

Zusatzinformation:

Der Vorgang vom Dienstag, den 24. Februar 2026 kann aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt veröffentlicht werden.

Beim Hauptzollamt Bielefeld ist das Sachgebiet Kontrollen in der Region mit den beiden Kontrolleinheiten Verkehrswege an den Dienstorten Anröchte und Bielefeld sowie mit der Kontrolleinheit Reiseverkehr mit Sitz am Flughafen Paderborn/Lippstadt präsent.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Bielefeld
Ralf Wagenfeld
Telefon: (0521) 3047-1095
E-Mail: ralf.wagenfeld@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Bielefeld übermittelt durch news aktuell

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