FW Bad Säckingen: Schlaflose Nacht für die Feuerwehr Bad Säckingen: Suchaktion und Kaminbrand
01.04.2026 - 11:07:09 | presseportal.de
Die Nachtruhe endete für die Bad Säckinger Einsatzkräfte am Mittwoch abrupt um 00:30 Uhr. Ein Angler hatte im Bereich des Rheins bei Obersäckingen Hilfeschreie wahrgenommen und geistesgegenwärtig den Notruf abgesetzt. Da eine Person in Not im fließenden Gewässer nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde umgehend ein Großaufgebot an Rettungskräften auf beiden Seiten des Rheins mobilisiert.
Unter der Koordination des Feuerwehr-Einsatzleiters startete eine grenzübergreifende Suchaktion. Neben der Feuerwehr Bad Säckingen und der Feuerwehr Laufenburg waren das THW Bad Säckingen, die DLRG Waldshut, der Rettungsdienst sowie Einheiten der deutschen und schweizerischen Polizei im Einsatz.
Das Suchgebiet wurde systematisch abgesucht. Während mehrere Rettungsboote den Rhein patrouillierten, standen Taucher der DLRG bereit und suchten Teilbereiche des Ufers ab. Aus der Luft unterstützte der Rettungshubschrauber "Lions 1" die Suche mit einem leistungsstarken Suchscheinwerfer. Der weithin hörbare Einsatz des Hubschraubers in der Nacht sorgte dabei für viel Aufmerksamkeit in der Bevölkerung.
Trotz der intensiven Bemühungen der insgesamt rund 100 Einsatzkräfte konnte nach drei Stunden keine Feststellung gemacht werden. Um ca. 03:30 Uhr wurde der Einsatz ohne Ergebnis beendet.
Viel Zeit zum Regenerieren blieb den ehrenamtlichen Rettern jedoch nicht. Noch bevor viele Kameraden nach der kurzen Nacht ihren ersten Kaffee genießen konnten, wurden sie erneut alarmiert: Ein Kaminbrand im westlichen Stadtgebiet forderte die Einsatzkräfte erneut.
Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Die Feuerwehr, die mit 15 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen ausrückte, sicherte umgehend das Gebäude und leitete Belüftungsmaßnahmen ein, um eine Rauchgasausbreitung in den Wohnräumen zu verhindern. In enger Zusammenarbeit mit dem verständigten Schornsteinfeger wurde der Kamin gereinigt und die Glut sicher ins Freie verbracht. Auch bei diesem Einsatz war die Polizei zur Unterstützung vor Ort.
Dieser Einsatzmarathon zeigt einmal mehr die enorme Leistungsbereitschaft der ehrenamtlichen Helfer, die nach einer fast schlaflosen Nacht oft direkt von der Einsatzstelle aus ihren regulären Arbeitstag begannen.
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