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88-Jährige durch Kettentrick bestohlen - 2611022

Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 12:21 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Mettmann - Die Polizei im Kreis Mettmann hat in den letzten Monaten eine Häufung des so genannten Kettentricks registriert. Hierbei entwenden Trickbetrügerinnen und Trickbetrüger den hochwertigen Schmuck ihrer Opfer.
POL-ME: 88-Jährige durch "Kettentrick" bestohlen - 2611022 - Bild: presseportal.de

Am Donnerstag, 5. November 2026, kam es in Mettmann zu einem weiteren Fall, bei dem eine 88-jährige Frau bestohlen wurde.

Gegen 11:20 Uhr befand sich eine 88-jährige Seniorin an der Bushaltestelle Lindenheide auf Höhe der Wülfrather Straße 85. Dort näherte ihr sich eine unbekannte Frau, die sie ablenkte, indem sie ihr eine fremde Goldkette präsentierte.

Anschließend griff die Unbekannte an den Hals der Seniorin und öffnete ihre hochwertige Goldkette mit einem Anhänger und entwendete diese. Die Seniorin versuchte noch die Frau wegzuschieben, was ihr jedoch nicht gelang. Anschließend flüchtete die Täterin in einem großen, schwarzen Fahrzeug in Richtung Wülfrath, dessen Fahrer offensichtlich auf sie gewartet hatte.

Die Täterin kann wie folgt beschrieben werden:

Die Kriminalpolizei ermittelt und fragt: Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges an der Bushaltestelle Lindenheide beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Mettmann, Telefon 02104 982-6250, jederzeit entgegen.

So läuft der Kettentrick ab:

Die Kriminellen sprechen meistens ältere Menschen an, die sichtbar wertvollen Schmuck tragen.

Kontaktaufnahme

Die Taten finden in der Regel auf Straßen, Wegen, Plätzen oder in Cafés statt. Unter einem Vorwand nehmen die Kriminellen hier Kontakt zu ihren Opfern auf. Ein häufiger Vorwand ist die Bitte um eine Auskunft, beispielsweise eine Wegbeschreibung. Häufig geschieht die Ansprache auch aus einem langsam fahrenden Auto heraus.

Körperliche Nähe

Die Kriminellen täuschen eine überschwängliche Dankbarkeit für die gegebene Auskunft vor und machen den Opfern ein Geschenk in Form von billigem Modeschmuck. Durch die Überschwänglichkeit in Sprache und Gestik soll das Opfer überrumpelt und abgelenkt werden.

Diebstahl

Während die Kriminellen den Modeschmuck anlegen, öffnen sie zeitgleich den Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt. Oft bemerken die Betroffenen den Diebstahl erst später.

Die Polizei rät:

Seien Sie skeptisch, wenn Fremde sich Ihnen auf der Straße nähern. Stehen Sie, zur Not auch energisch, für Ihren persönlichen Raum ein. Sprechen Sie gezielt andere Personen an oder rufen Sie um Hilfe. Alarmieren Sie nach einem (versuchten) Diebstahl die Polizei über den Notruf 110 und geben Sie relevante Details (Aussehen, Fluchtrichtung) weiter, um der Polizei die Möglichkeit einer schnellen Fahndung zu ermöglichen.

Fragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

Homepage: https://mettmann.polizei.nrw/
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