Werder Bremen: Füllkrug trifft zum siebten Mal in Folge
Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 17:29 Uhr | dpa, AD HOC NEWSFüllkrugs Rekordstart prägt Werders Heimsieg
- Niclas Füllkrug traf gegen Hoffenheim in der 57. Minute zum 1:0.
- Mit neun Saisontoren stellte der Stürmer nach acht Spieltagen eine Bremer Bestmarke auf.
- Erin Dinkci erzielte vor 39.807 Zuschauern in der 82. Minute das 2:0.
Füllkrug führt Werder zum 2:0 gegen Hoffenheim
Niclas Füllkrug hat Werder Bremen mit seinem Tor beim 2:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim weiter in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga gehalten. Der Stürmer traf im Weserstadion in der 57. Minute und erzielte damit im siebten Ligaspiel nacheinander ein Tor.
Bremer Torserie erinnert an Völler
Vor 39.807 Zuschauern sorgte anschließend Erin Dinkci in der 82. Minute für den Endstand. Für Füllkrug war es der neunte Saisontreffer – so viele Tore hatte nach acht Spieltagen noch kein Bremer erzielt.
Völlers Bestmarke eingestellt
Mit seiner Serie zog Füllkrug mit Werder-Legende Rudi Völler gleich. Der heutige DFB-Sportdirektor hatte in der Saison 1982/83 als letzter Bremer in sieben Spielen hintereinander getroffen.
Wenige Tage vor der Kadernominierung von Bundestrainer Jürgen Klopp für die Nations-League-Spiele warb Füllkrug damit erneut für sich. Klopp hatte sich trotz der Galaform des 33-Jährigen zuletzt mit Verweis auf dessen Alter zurückhaltend zu dem Bremer Publikumsliebling geäußert.
Weiser muss früh ausgewechselt werden
Werder begann nach sechs Ligaspielen ohne Niederlage schwungvoll. Trainer Daniel Thioune stellte Füllkrug nach dem Pokalspiel in Dortmund wieder in die Anfangsformation, ebenso Mitchell Weiser.
Für Weiser endete die Partie jedoch nach etwas mehr als einer Viertelstunde wegen Problemen am Oberschenkel. Der Mittelfeldspieler hatte wegen eines Kreuzbandrisses die komplette vergangene Saison verpasst und erst vor einigen Wochen sein Comeback gefeiert.
Hoffenheim verpasst eigene Chancen
Nach Werders starkem Beginn verlor die Mannschaft etwas den Schwung. Füllkrug sorgte in der 25. Minute mit einem Schuss für Gefahr, ansonsten blieb Hoffenheims Torwart Oliver Baumann in seinem 400. Bundesliga-Spiel lange weitgehend beschäftigungslos.
Die Gäste steigerten sich und wären kurz vor der Pause beinahe in Führung gegangen. Nach einem Kopfball von Adam Hlozek klärte Werder-Verteidiger Amos Pieper kurz vor der Torlinie.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung intensiv. Füllkrug setzte sich in der 57. Minute im Zweikampf durch und schoss den Ball unter die Latte. Dinkci machte mit einem Schlenzer den Bremer Heimsieg perfekt.
Werder Bremen bestätigt mit dem 2:0 gegen Hoffenheim den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Sechs Ligaspiele ohne Niederlage und Füllkrugs Torserie machen aus dem zunächst überraschenden Saisonstart eine Entwicklung mit sportlichem Gewicht.
Füllkrugs Marke ist dabei doppelt bedeutsam: Sie verbindet aktuelle Form mit Bremer Vereinsgeschichte. Sieben Bundesligaspiele mit einem Treffer in Folge hatte bei Werder zuletzt Rudi Völler in der Saison 1982/83 geschafft. Nach acht Spieltagen neun Tore erzielt zu haben, ordnet Füllkrugs Start zudem über die bisherigen Bremer Bestmarken ein.
Nationalmannschaft als nächste Bühne
Wenige Tage vor der Kadernominierung für die Nations-League-Spiele rückt Füllkrug damit erneut in den Blickpunkt. Seine Chancen hängen neben der Trefferquote auch von der Einschätzung seines Alters und seiner Rolle im Nationalteam ab.
Für Werder zählt zunächst die unmittelbare sportliche Wirkung. Füllkrug entschied die Partie mit seinem Tor, Erin Dinkci sorgte spät für die Absicherung. Gleichzeitig zeigt die Verletzung von Mitchell Weiser, dass der Erfolg von personellen Rückschlägen begleitet wird.
Werder gewinnt trotz Weiser-Rückschlag
Die Bremer bleiben durch den Heimsieg in der Spitzengruppe. Hoffenheim hatte vor der Pause und im weiteren Spielverlauf eigene Chancen, konnte die intensive Partie aber nicht für sich entscheiden.
