CDU, Deutschland

CDU-Vize Jung: «Es darf keinen Rechtsruck geben»

25.09.2023 - 03:46:29 | dpa.de

«Unser Platz ist in der Mitte»: Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Andreas Jung distanziert sich mit deutlichen Worten von einer möglichen Zusammenarbeit mit der AfD.

CDU-Vize Andreas Jung schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD aus. - Foto: Bernd Weißbrod/dpa
CDU-Vize Andreas Jung schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD aus. - Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU, Andreas Jung, warnt seine Partei vor einer Verschiebung nach rechts. «Es darf keinen Rechtsruck in der CDU geben, unser Platz ist in der Mitte - als Volkspartei mit dem C», sagte er der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten».

Von Überlegungen des Vorsitzenden der CDU-Grundwertekommission, Andreas Rödder, zu einer möglichen Zusammenarbeit mit der AfD distanzierte sich Jung. Rödder hatte sich offen für CDU-Minderheitsregierungen im Osten gezeigt, auch wenn sie hin und wieder von der AfD unterstützt würden. «Das wäre für die CDU der Weg ist Verderben», sagte Jung dazu. «Die Brandmauer bleibt, wir dürfen uns niemals von der AfD abhängig machen. Da darf es kein Wackeln geben.»

Die AfD stehe für das Gegenteil dessen, was die CDU vertrete, sagte Jung. Die CDU bekenne sich in ihrer Grundwerte-Charta klar zum christlichen Menschenbild, zu Maß und Mitte und trete den Feinden einer offenen Gesellschaft entgegen. «Wir stehen für Zusammenhalt, die AfD betreibt Spaltung. Da kann es keine Zusammenarbeit geben.»

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