SPD-Führung: Hubertz stellt sich hinter Klingbeil
Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 04:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSHubertz benennt Klingbeils Rolle
- Verena Hubertz spricht sich für Lars Klingbeil als SPD-Parteivorsitzenden aus.
- Klingbeil präsentierte nach Bärbel Bas’ Rückzug einen geeigneten Nachfolger.
- Hubertz nennt Manuela Schwesig eine der talentiertesten Politikerinnen der SPD.
Hubertz unterstützt Klingbeil im SPD-Vorsitz
Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat sich in der Debatte über die künftige Parteiführung hinter SPD-Chef Lars Klingbeil gestellt. Sie sprach sich für seine erneute Kandidatur als Parteivorsitzender aus und bezeichnete ihn mit Blick auf anstehende Reformen als den richtigen Parteivorsitzenden und Vizekanzler.
Rückhalt nach Bas’ Rückzug
Hubertz begründete ihre Unterstützung mit Klingbeils Umgang mit dem überraschenden Rückzug von Bärbel Bas. Er habe geräuschlos einen geeigneten Nachfolger präsentiert.
Wer den Co-Vorsitz übernehmen könnte, ließ die Bundesbauministerin offen. Potenzielle Kandidatinnen sollten sich zunächst fragen, ob sie das Amt übernehmen wollten und wie ihr Beitrag aussehen könne.
Lob für Schwesig
Über die als mögliche Kandidatin gehandelte Manuela Schwesig äußerte sich Hubertz anerkennend. Sie bezeichnete die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern als eine der talentiertesten Politikerinnen in der SPD.
Schwesig habe zudem einen starken Wahlkampf geführt und eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt. Ob sie selbst für den Co-Vorsitz kandidieren wolle, müsse Schwesig beantworten.
Der Rückzug Bärbel Bas’ aus dem SPD-Vorsitz und dem Amt der Bundesarbeitsministerin hat die Parteiführung kurzfristig neu geordnet. Lars Klingbeil soll nach der dts-Meldung Parteivorsitzender bleiben; offen ist dagegen, wer den künftig erforderlichen Co-Vorsitz übernehmen könnte.
Für Klingbeil spricht aus Sicht Hubertz vor allem die schnelle und geräuschlose Neuaufstellung nach Bas’ Rückzug. Seine Doppelrolle als Parteichef und Vizekanzler verknüpft die innerparteiliche Debatte unmittelbar mit der Arbeit der Bundesregierung und den angekündigten Reformen.
Schwesig im Blick der Partei
Manuela Schwesig wird als mögliche Kandidatin für den Co-Vorsitz gehandelt. Hubertz hebt ihre politische Erfahrung und ihren Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern hervor, legt sich aber nicht fest, ob Schwesig kandidieren will.
Die Entscheidung über die neue Führung dürfte damit nicht allein von Unterstützungsbekundungen einzelner Minister abhängen. Entscheidend wird sein, welche Bewerberinnen Verantwortung übernehmen wollen und wie die SPD ihre Führung mit Blick auf die anstehenden Reformen und die Regierungsarbeit aufstellt.
