Spargesetz: Apotheken haben schon Milliarden eingespart - neue Belastungen nicht möglich
18.06.2026 - 11:28:18 | presseportal.de
ABDA-Präsident Thomas Preis sagt: "Politik und Gesellschaft sind sich einig, dass die Apotheken gestärkt und ihre pharmazeutischen Leistungen ausgeweitet werden müssen. Nur so lassen sich Primärversorgung und Krisenresilienz im Gesundheitswesen zukunftsfest machen. Zugleich will die Bundesregierung ab 2027 den Apothekenabschlag zugunsten der Krankenkassen von 1,77 auf 2,07 Euro pro verordnetem Medikament erhöhen. Dabei haben die Apotheken von 2013 bis 2026 durch die fehlende Anpassung des Packungsfixums bereits Sparbeiträge in Milliardenhöhe zugunsten der Krankenkassen erbracht. Denn: Ihr Honorar wurde in diesem Zeitraum nie an die wirtschaftliche Gesamtentwicklung angepasst. Nun soll das gerade erst stufenweise erhöhte Festhonorar gleich wieder eingekürzt werden. Das lehnen wir entschieden ab, weil es die Apotheken finanziell belastet, ihre Planungssicherheit gefährdet, Apothekenneugründungen für den pharmazeutischen Nachwuchs in strukturschwachen Regionen unattraktiv macht und somit die flächendeckende Versorgung belastet. Wir appellieren deshalb an den Bundestag als Gesetzgeber: Greifen Sie das Veto des Bundesrats auf - und lassen Sie eine neuerliche Schwächung des Apothekensystems nicht zu!".
Die ABDA-Stellungnahme und mehr Informationen unter www.abda.de
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