Daniel Günther, Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland

Günther begrüßt Gründung von „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“

Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 00:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther begrüßt die Gründung des Vereins „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“ mit bundesweit mehr als 2.500 Unternehmen. Er sieht darin ein starkes Signal der demokratischen Mitte gegen Rechtsextremismus und für eine offene Gesellschaft.

Günther lobt Verein Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland
Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland am 01.09.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat die Gründung des Vereins „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“ in Berlin ausdrücklich begrüßt. Der Regierungschef würdigte die Bemühungen der Wirtschaft, Demokratie und Offenheit in Deutschland sichtbar zu stärken.

Bundesweite Unternehmensinitiative

Dem neuen Verein gehören nach Angaben aus der dts-Meldung bundesweit mehr als 2.500 Unternehmen an. Die Initiative will weitere Firmen dazu motivieren, klar Position für demokratische Werte zu beziehen und sich öffentlich zu engagieren. Günther betonte, dass es ein starkes und wichtiges Signal sei, wenn Unternehmen gemeinsam Haltung zeigen.

Bezug zu bestehendem Bündnis im Norden

In Schleswig-Holstein existiert bereits der Verein „Wirtschaft für einen weltoffenen Norden“, für den Günther die Schirmherrschaft übernommen hat. Er verwies darauf, wie viel Kraft in diesem Bündnis stecke und welche Wirkung ein breites, wirtschaftliches Netzwerk für Weltoffenheit entfalten könne. Vor diesem Hintergrund misst der Ministerpräsident der neuen bundesweiten Struktur besondere Bedeutung bei.

Klare Botschaft gegen Rechtsextremismus

Die Vereinsgründung zeige nach Worten Günthers, dass die demokratische Mitte in Deutschland zusammenstehe und deutlich mache, dass für Rechtsextremismus kein Platz sein dürfe. Demokratie lebe davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen, nicht nur im Stillen, sondern auch sichtbar. Der CDU-Politiker unterstrich damit die Rolle von Unternehmen, die über ihre wirtschaftliche Tätigkeit hinaus eine gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen.

Wunsch nach wachsender Bewegung

Günther äußerte die Hoffnung, dass aus den bestehenden regionalen Strukturen und der neuen Initiative eine bundesweite Bewegung erwachse. Je mehr Menschen und Unternehmen Flagge für Offenheit, Respekt und Demokratie zeigen, desto stärker sei das Land, erklärte der Landeschef. Er wünschte dem Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“ und den beteiligten Unternehmen viel Erfolg bei ihrem Vorhaben.

Die Würdigung des Vereins „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“ durch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther fügt sich in eine Reihe gesellschaftlicher und politischer Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus und für eine offene Demokratie positionieren. Wenn sich nach Angaben aus der dts-Meldung mehr als 2.500 Unternehmen in einem neuen Verein zusammenschließen, deutet dies auf eine breite wirtschaftliche Mobilisierung hin.

Unternehmen als politische Akteure

Bemerkenswert ist, dass Unternehmen ausdrücklich „öffentlich Haltung zeigen“ und damit über klassische Lobbyarbeit hinausgehen. Sie adressieren nicht nur Rahmenbedingungen ihres Wirtschaftens, sondern bekennen sich zu demokratischen Grundwerten wie Offenheit, Respekt und Ablehnung von Rechtsextremismus. Solche Zusammenschlüsse können in der Öffentlichkeit ein Gegengewicht zu gesellschaftlichen Polarisierungstendenzen bilden und signalisieren, dass wirtschaftlicher Erfolg und eine offene Gesellschaft als eng miteinander verbunden gesehen werden.

Regionale Wurzeln und bundesweite Dimension

Der bereits bestehende Verein „Wirtschaft für einen weltoffenen Norden“ in Schleswig-Holstein zeigt, dass diese Form der Bündnisse regional erprobt ist. Mit der neuen Initiative auf Bundesebene entsteht nun eine Struktur, die lokale Erfahrungen und Netzwerke bündelt und auf andere Regionen übertragbar macht. Für Unternehmen und Beschäftigte schafft dies einen Rahmen, in dem Engagement für demokratische Werte kollektiv sichtbar und wirkmächtig werden kann.

Mögliche Auswirkungen für Politik und Gesellschaft

Für die Politik bedeutet die zunehmende Aktivität der Wirtschaft im Bereich demokratischer Werte, dass sie auf starke gesellschaftliche Partner trifft, wenn es um die Verteidigung einer offenen Ordnung geht. Für Bürgerinnen und Bürger kann das klare Bekenntnis zahlreicher Unternehmen Vertrauen schaffen, dass Demokratie nicht nur ein politisches Projekt, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Langfristig hängt die Wirksamkeit solcher Initiativen jedoch davon ab, ob aus öffentlichen Stellungnahmen konkrete, im Alltag spürbare Maßnahmen entstehen – etwa im Personalmanagement, in Lieferketten oder in der Standortpolitik.

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