SC Freiburg schlägt Union Berlin 2:0 und bleibt oben dran
Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 19:23 Uhr | dpa, AD HOC NEWSFreiburg baut Verfolgerposition aus
- Rani Khedira brachte Freiburg in der 55. Minute per Eigentor gegen Union Berlin in Führung.
- 33.400 Zuschauer sahen im Freiburger Stadion den 2:0-Erfolg der Gastgeber.
- Zur Halbzeit führte Freiburg bei den Torschüssen mit 12:0.
SC Freiburg gewinnt 2:0 gegen Union Berlin
Der SC Freiburg hat den 1. FC Union Berlin mit 2:0 (0:0) besiegt und geht als erster Verfolger von Bayern München und Borussia Dortmund in die Länderspielpause. Vor 33.400 Zuschauern sorgten ein Eigentor von Rani Khedira und ein Treffer von Yuito Suzuki für den hoch verdienten Heimerfolg.
Freiburg dominiert von Beginn an
Die Freiburger übernahmen sofort die Kontrolle und drängten Union weit zurück. Die Berliner verteidigten tief und diszipliniert, kamen aber kaum zu Entlastungsangriffen.
Besonders über die linke Seite suchten Jordy Makengo und Derry Scherhant den Weg nach vorn. Union-Kapitän Khedira ließ sich häufig in die Abwehrkette zurückfallen, wodurch Freiburg den Raum vor dem Berliner Strafraum zusätzlich verdichtete.
Rönnow hält Union im Spiel
Frederik Rönnow war der stärkste Berliner. Der Torwart parierte unter anderem einen Flachschuss von Suzuki und einen Kopfball von Igor Matanovic. Zur Pause hatte Freiburg bei den Torschüssen mit 12:0 geführt.
Eigentor bringt die Führung
Auch nach dem Seitenwechsel änderte Union seine defensive Ausrichtung zunächst kaum. Oliver Burke und Wooyeong Jeong kamen für Tim Skarke und Kastriot Imeri, doch Freiburg blieb spielbestimmend.
In der 55. Minute fiel schließlich das 1:0: Jan-Niklas Beste spielte den Ball nach einem schnellen Angriff in den Strafraum, wo Khedira ins eigene Netz traf. Union musste danach offensiver werden, ohne die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen.
Suzuki sorgt für die Entscheidung
Das 2:0 in der 67. Minute entstand erneut nach einem schnellen Freiburger Angriff. Scherhant setzte Suzuki ein, der den Ball über den machtlosen Rönnow ins Tor hob.
Der Berliner Torwart verhinderte anschließend eine höhere Niederlage und parierte einen Foulelfmeter von Joker Vincenzo Grifo. In den Schlussminuten kam es im Freiburger Fanblock zu einem Notfalleinsatz, wegen dem kurzzeitig Stille im Stadion herrschte.
Der Freiburger Erfolg fügt sich in eine bislang starke Saisonphase des Sport-Clubs ein. Nach neun Spieltagen steht die Mannschaft mit 19 Punkten nur zwei Zähler hinter Bayern München und Borussia Dortmund und geht damit als erster Verfolger des Spitzenduos in die Länderspielpause.
Entscheidend war gegen Union die Geduld gegen einen tief stehenden Gegner. Freiburg kontrollierte das Spiel, kombinierte regelmäßig bis in den Berliner Strafraum und ließ Union vor der Pause keinen Torschuss zu. Das Eigentor von Rani Khedira öffnete schließlich eine Partie, in der die Gäste lange diszipliniert verteidigten.
Torhüter prägen das Ergebnis
Frederik Rönnow verhinderte mit mehreren starken Paraden einen früheren Rückstand und hielt zudem einen Elfmeter. Für Union blieb die defensive Stabilität dennoch ohne Ertrag, weil Freiburg nach dem 1:0 die Kontrolle behielt und mit Yuito Suzukis Heber nachlegte.
Für die Berliner verschärft die Niederlage den Druck, während Freiburg mit zusätzlichem Selbstvertrauen in die Unterbrechung geht. Der nächste Prüfstein wird sein, ob der Sport-Club seine Effizienz und sein hohes Niveau auch nach der Länderspielpause gegen stärker auf Umschaltmomente ausgerichtete Gegner bestätigen kann.
