RB Leipzig, Champions League

RB Leipzig schlägt PSV Eindhoven dank Gruda mit 1:0

Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 23:14 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

RB Leipzig bezwingt PSV Eindhoven in der Red Bull Arena und feiert nach dem Fehlstart bei Como den ersten Sieg in der Ligaphase. Ein parierter Strafstoß und ein abgefälschter Distanzschuss entscheiden die Partie.

  • Brajan Gruda von RB Leipzig (M.) jubelt mit seinen Teamkollegen nach dem Treffer zum 1:0. - Bild: Jan Woitas/dpa
    Brajan Gruda von RB Leipzig (M.) jubelt mit seinen Teamkollegen nach dem Treffer zum 1:0. - Bild: Jan Woitas/dpa
  • Leipzigs Torwart Maarten Vandevoordt hält den Elfmeter von Eindhovens Ivan Periši?. - Bild: Jan Woitas/dpa
    Leipzigs Torwart Maarten Vandevoordt hält den Elfmeter von Eindhovens Ivan Periši?. - Bild: Jan Woitas/dpa
  • Roger Schmidt, Head of Global Soccer Red Bull, ist erstmals in neuer Funktion bei einem Spiel in Leipzig. - Bild: Jan Woitas/dpa
    Roger Schmidt, Head of Global Soccer Red Bull, ist erstmals in neuer Funktion bei einem Spiel in Leipzig. - Bild: Jan Woitas/dpa
Brajan Gruda von RB Leipzig (M.) jubelt mit seinen Teamkollegen nach dem Treffer zum 1:0. - Bild: Jan Woitas/dpa Leipzigs Torwart Maarten Vandevoordt hält den Elfmeter von Eindhovens Ivan Periši?. - Bild: Jan Woitas/dpa Roger Schmidt, Head of Global Soccer Red Bull, ist erstmals in neuer Funktion bei einem Spiel in Leipzig. - Bild: Jan Woitas/dpa

Leipzig gewinnt nach 629 Tagen wieder

  • RB Leipzig besiegt PSV Eindhoven in der Red Bull Arena mit 1:0.
  • Maarten Vandevoordt pariert in der 19. Minute Ivan Periši?s Elfmeter.
  • Brajan Gruda erzielt in der 75. Minute das entscheidende Tor.

RB Leipzig hat in der Champions League den ersten Sieg der Ligaphase gefeiert und PSV Eindhoven mit 1:0 geschlagen.

Gruda trifft im richtigen Moment

Vor 43.187 Zuschauern erzielte Brajan Gruda in der 75. Minute den entscheidenden Treffer. Sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde von Ivan Periši? unhaltbar für PSV-Torwart Matej Kovar abgefälscht und schlug im Winkel ein.

Vandevoordt hält Leipzig im Spiel

Die Leipziger waren schwungvoll gestartet, mussten aber bereits in der 19. Minute eine kritische Szene überstehen. Nach einem VAR-Hinweis entschied der schottische Schiedsrichter Nicholas Walsh auf Handelfmeter, nachdem der Ball bei einem Kopfballduell Baku am ausgestreckten Arm getroffen hatte.

Periši? trat an und schoss den Ball in die Tormitte. Maarten Vandevoordt sprang zur Seite und parierte den Strafstoß noch mit dem Fuß. Leipzig hatte anschließend mehrere Möglichkeiten, blieb zunächst aber ebenso erfolglos wie Eindhoven.

Viele Chancen auf beiden Seiten

Brajan Gruda scheiterte vor der Pause zweimal an Kovar, während Neil El Aynaoui den Ball in der Nachspielzeit über das Tor schoss. Nach dem Seitenwechsel verpassten Antonio Nusa und Christopher Nkunku weitere Leipziger Chancen.

Auch PSV konnte seine Gelegenheiten nicht nutzen. Sven Mijnans verzog kurz nach Wiederbeginn aus aussichtsreicher Position. Ein Treffer von Armando Obispo in der 82. Minute wurde wegen Abseits nicht anerkannt.

Heimstärke bringt wichtigen Erfolg

Für Leipzig war es der erste Champions-League-Sieg seit dem 2:1 gegen Sporting Lissabon im Januar 2025. Nach dem 1:4 zum Auftakt bei Como holte das Team von Trainer Martín Demichelis damit wichtige Punkte in der Ligaphase.

Schmidt sieht seinen früheren Klub

Roger Schmidt verfolgte die Partie erstmals in seiner neuen Funktion als Fußballchef im Red-Bull-Konzern im Leipziger Stadion. Der frühere Trainer von RB Salzburg hatte PSV Eindhoven von 2020 bis 2022 betreut und besuchte damit seinen früheren Verein.

Heimsieg verschafft Leipzig Luft

Der Erfolg gegen Eindhoven verändert die Ausgangslage für RB Leipzig in der Ligaphase vorerst deutlich. Nach dem 1:4 bei Como benötigte die Mannschaft von Martín Demichelis eine unmittelbare Reaktion, um nicht früh den Anschluss an die angestrebte Platzierung zu verlieren. Der Heimsieg bringt zwar noch keine Sicherheit, verhindert aber einen Fehlstart mit zwei Niederlagen.

Torhüter und Effizienz als Schlüsselfaktoren

Die Partie zeigte zwei gegensätzliche Muster: Eindhoven besaß mit dem Elfmeter eine klare Möglichkeit, Leipzig blieb bei mehreren Chancen zunächst ohne Ertrag. Maarten Vandevoordts Parade gegen Ivan Periši? hielt RB im Spiel, ehe Brajan Grudas abgefälschter Schuss die Entscheidung brachte. Solche engen Spiele werden in der Champions League häufig durch einzelne Aktionen geprägt.

Signal für Demichelis und Gruda

Für Demichelis ist der Sieg zugleich ein Argument für die Entwicklung seiner Mannschaft nach dem 6:0 gegen Frankfurt. Die Leipziger konnten ihre Heimstärke erneut nutzen und ihre Spielidee gegen einen Gegner mit ähnlichen Ansätzen durchsetzen. Gruda erhielt nach überstandener Bauchmuskelverletzung eine zentrale Rolle und lieferte mit seinem Tor einen wichtigen persönlichen Impuls.

Schmidt übernimmt neue Funktion

Der Stadionbesuch von Roger Schmidt verlieh dem Abend zusätzliche Bedeutung. Als neuer Fußballchef im Red-Bull-Konzern sah er seinen früheren Verein PSV und erstmals ein Pflichtspiel in seiner neuen Funktion bei RB Leipzig. Für den Klub stehen nun die nächsten Aufgaben der Ligaphase im Mittelpunkt: Der Heimsieg muss durch weitere Punkte bestätigt werden.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Tagesspiegel: „Champions League: Heim-Auftakt unter Druck: Welches Gesicht zeigt RB Leipzig?“ (12.10.2026)

Der Artikel habe Leipzig vor dem Spiel nach der Niederlage bei Como früh unter Druck gesehen und den Antrittsbesuch von Roger Schmidt bei seinem früheren Verein PSV hervorgehoben. Zugleich habe der Beitrag die Heimbilanz, die Vorgeschichte mit Peter Bosz und die Bedeutung einer Reaktion als zentrale Themen gesetzt; der nun erreichte Sieg bestätige den beschriebenen Handlungsdruck.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

MDR: „RB Leipzig: Mit Frankfurt-Rückenwind "Klon" Eindhoven bezwingen“ (13.10.2026)

Der MDR-Bericht habe vor dem Anpfiff den Schwung aus dem 6:0 gegen Frankfurt und die ähnlichen Spielideen von Demichelis und Peter Bosz betont. Anders als der Tagesspiegel habe er stärker auf die taktische Ähnlichkeit, die Rückkehr von Johan Bakayoko und die Gefahr eines erneuten Fehlstarts fokussiert; beide Beiträge hätten den Druck auf Leipzig jedoch übereinstimmend herausgestellt.

Übergreifend hätten die Berichte Leipzigs Heimspiel als wichtige Reaktion auf den misslungenen Auftakt eingeordnet. Der Tagesspiegel habe den personellen und historischen Kontext breiter ausgeleuchtet, während der MDR taktische Fragen und die unmittelbare Form stärker gewichtet habe.

Disclaimer...

de | politik | 70317596 |