RB Leipzig, Champions League

RB Leipzig schlägt PSV Eindhoven dank Gruda mit 1:0

Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 22:55 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

RB Leipzig bezwingt PSV Eindhoven mit 1:0 und feiert den ersten Sieg in der Ligaphase. Torwart Maarten Vandevoordt hält zuvor einen Elfmeter von Ivan Periši?.

  • Brajan Gruda von RB Leipzig (M.) jubelt mit seinen Teamkollegen nach dem Treffer zum 1:0. - Bild: Jan Woitas/dpa
    Brajan Gruda von RB Leipzig (M.) jubelt mit seinen Teamkollegen nach dem Treffer zum 1:0. - Bild: Jan Woitas/dpa
  • Leipzigs Torwart Maarten Vandevoordt hält den Elfmeter von Eindhovens Ivan Periši?. - Bild: Jan Woitas/dpa
    Leipzigs Torwart Maarten Vandevoordt hält den Elfmeter von Eindhovens Ivan Periši?. - Bild: Jan Woitas/dpa
  • Roger Schmidt, Head of Global Soccer Red Bull, ist erstmals in neuer Funktion bei einem Spiel in Leipzig. - Bild: Jan Woitas/dpa
    Roger Schmidt, Head of Global Soccer Red Bull, ist erstmals in neuer Funktion bei einem Spiel in Leipzig. - Bild: Jan Woitas/dpa
Brajan Gruda von RB Leipzig (M.) jubelt mit seinen Teamkollegen nach dem Treffer zum 1:0. - Bild: Jan Woitas/dpa Leipzigs Torwart Maarten Vandevoordt hält den Elfmeter von Eindhovens Ivan Periši?. - Bild: Jan Woitas/dpa Roger Schmidt, Head of Global Soccer Red Bull, ist erstmals in neuer Funktion bei einem Spiel in Leipzig. - Bild: Jan Woitas/dpa

Vandevoordt hält Leipzig im Spiel

  • RB Leipzig gewinnt vor 43.187 Zuschauern gegen PSV Eindhoven mit 1:0.
  • Maarten Vandevoordt pariert in der 19. Minute einen Elfmeter von Ivan Periši?.
  • Brajan Gruda erzielt in der 75. Minute das entscheidende Tor.

RB Leipzig hat in der Champions League den ersten Sieg der Ligaphase gefeiert und PSV Eindhoven mit 1:0 (0:0) bezwungen.

Gruda trifft nach der Pause

629 Tage nach dem bislang letzten Erfolg in der Königsklasse gegen Sporting Lissabon zeigte Leipzig vor 43.187 Zuschauern erneut seine Heimstärke.

Nach dem 1:4 zum Auftakt bei Como nahm Trainer Martín Demichelis nur eine Änderung gegenüber dem 6:0 gegen Eintracht Frankfurt vor. Der wiedergenesene Brajan Gruda rückte für Andrija Maksimovic in die Startelf.

Periši? scheitert vom Punkt

Die Gäste hatten in der 19. Minute die große Chance zur Führung. Nach einem VAR-Hinweis entschied der schottische Schiedsrichter Nicholas Walsh auf Handelfmeter, nachdem Ridle Baku den Ball bei einem Kopfballduell an den ausgestreckten Arm bekommen hatte.

Ivan Periši? trat an, doch Torwart Maarten Vandevoordt parierte den zentral geschossenen Strafstoß mit dem Fuß. Anschließend entwickelte sich eine offene Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten.

Leipzig nutzt die späte Chance

Gruda scheiterte in der ersten Halbzeit noch an PSV-Keeper Matej Kovar. Nach dem Wechsel verhinderten beide Torhüter weitere Treffer, während die Angreifer mehrere gute Gelegenheiten ungenutzt ließen.

In der 75. Minute setzte Gruda den Schlusspunkt. Sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde von Periši? unhaltbar abgefälscht und schlug zum 1:0 im Winkel ein.

PSV-Ausgleich zählt nicht

PSV kam danach noch zum vermeintlichen Ausgleich durch Armando Obispo. Der Treffer wurde in der 82. Minute wegen Abseits nicht anerkannt.

Für Roger Schmidt war die Partie der erste Besuch im Leipziger Stadion in seiner neuen Funktion als Fußballchef im Red-Bull-Konzern. Der frühere PSV-Trainer hatte den niederländischen Club von 2020 bis 2022 betreut.

Heimstärke wird zum europäischen Pfund

Der Leipziger Erfolg verschafft dem Team nach der 1:4-Niederlage bei Como den nötigen Anschluss in der Ligaphase. Entscheidend war dabei nicht nur das späte Tor, sondern auch die Fähigkeit, eine lange torlose Partie trotz vergebener Chancen und eines verschossenen Elfmeters offen zu halten.

Vandevoordts Parade gegen Periši? prägte den Spielverlauf. Ein Rückstand hätte PSV nach der ausgeglichenen Anfangsphase zusätzliche Räume eröffnet. Stattdessen blieb Leipzig im Spiel und erhöhte nach der Pause den Druck. Grudas abgefälschter Schuss belohnte diese Steigerung, ohne dass die Mannschaft zuvor durchgehend überlegen gewesen wäre.

Wichtiger Schritt für Demichelis

Für Trainer Martín Demichelis ist der Sieg auch deshalb bedeutsam, weil RB nach dem schwachen internationalen Auftakt eine Reaktion zeigen musste. Die zuvor überzeugende Bundesliga-Heimleistung gegen Frankfurt diente als Rückenwind, konnte den europäischen Druck aber nicht ersetzen.

Die Partie zeigt zugleich, worauf es für Leipzig in der Ligaphase ankommen dürfte: defensive Stabilität, Torwartleistungen in Schlüsselszenen und eine bessere Chancenverwertung. Der Erfolg stärkt das Selbstvertrauen, löst die Aufgaben in den weiteren Spielen aber nicht automatisch. Roger Schmidts erster Stadionbesuch als Fußballchef des Red-Bull-Konzerns verlieh dem Abend zusätzliche Bedeutung für die neue sportliche Ausrichtung.

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