Oktoberfest 2026, Oidn Wiesn

Oktoberfest: 47-jähriger Mitarbeiter an Schiffsschaukel schwer verletzt

Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 12:22 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Ein 47-jähriger Mitarbeiter eines Schaustellerbetriebs ist am letzten Oktoberfest-Tag an einer Schiffsschaukel schwer verletzt worden. Die Polizei ermittelt, während für die Fahrgäste nach bisherigen Angaben keine Gefahr bestand.

Schwerer Unfall an Schiffsschaukel auf dem Oktoberfest
Oktoberfest (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur

Am letzten Tag des Oktoberfests ist ein 47-jähriger Mitarbeiter eines Schaustellerbetriebs bei einem Unfall an einer Schiffsschaukel schwer verletzt worden. Der Mann wurde am Sonntag gegen 10.15 Uhr im Bereich der Oidn Wiesn noch vor Ort reanimiert und anschließend in eine Münchner Klinik gebracht.

Fahrgeschäft abgesperrt

Für die Fahrgäste der Schiffsschaukel bestand nach Angaben der Polizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Die Einsatzkräfte sperrten das Fahrgeschäft ab; das Kommissariat 13 übernahm die Ermittlungen.

Ein Kriseninterventionsteam betreute Zeugen des Vorfalls. Weitere Einzelheiten zum Unfallhergang und zum Gesundheitszustand des Verletzten wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Mehrere schwere Zwischenfälle auf der Wiesn

Es war nicht der erste schwere Zwischenfall auf dem Oktoberfest 2026. Bereits am Eröffnungstag blieben Besucher im Fahrgeschäft „Predator“ wegen eines defekten Sensors kopfüber hängen.

Zwei Tage später starb ein 52-jähriger Mitarbeiter nach einem Unfall am Free-Fall-Turm „Hangover“. Auch auf der Oidn Wiesn kam es zu einem tödlichen Unglück: Eine über 90-jährige Rollstuhlfahrerin stürzte bei einem Zwischenfall mit einem Kutschpferd und starb später im Krankenhaus.

Der Unfall ereignete sich am letzten Tag des Oktoberfests und damit zu einem Zeitpunkt, an dem auf dem Festgelände weiterhin zahlreiche Besucher erwartet wurden. Nach Angaben der Polizei bestand für die Fahrgäste der Schiffsschaukel keine Gefahr; betroffen war ein Mitarbeiter des Schaustellerbetriebs.

Die Oidn Wiesn ist der historische Bereich des Oktoberfests und umfasst neben traditionellen Zelten auch Fahrgeschäfte. Der Vorfall zeigt, dass bei der Sicherheit auf einem Volksfest nicht nur die Besucher, sondern auch Beschäftigte berücksichtigt werden müssen. Für die Ermittler ist deshalb entscheidend, wie es zu dem Unfall kam, welche Arbeiten an der Anlage ausgeführt wurden und ob technische oder organisatorische Faktoren eine Rolle spielten.

Ermittlungen zur Unfallursache

Das Kommissariat 13 hat das Fahrgeschäft abgesperrt und die Untersuchung übernommen. Dabei dürften unter anderem die Anlage, Betriebsabläufe und Zeugenaussagen geprüft werden. Ein Kriseninterventionsteam betreute Menschen, die den Unfall beobachtet hatten.

Der aktuelle Vorfall reiht sich in eine Wiesn-Saison ein, in der bereits mehrere schwere Ereignisse gemeldet wurden: Besucher blieben am Eröffnungstag im Fahrgeschäft „Predator“ wegen eines defekten Sensors kopfüber hängen, ein Mitarbeiter starb nach einem Unfall am Free-Fall-Turm „Hangover“, und auf der Oidn Wiesn kam eine über 90-jährige Rollstuhlfahrerin nach einem Zwischenfall mit einem Kutschpferd ums Leben. Die Ermittlungen zur Schiffsschaukel sollen nun klären, ob ein Zusammenhang mit technischen, betrieblichen oder individuellen Umständen besteht.

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