Oktoberfest 2026, Besucherrekord

Oktoberfest 2026: Wiesn stellt mit 7,4 Millionen Besuchern neuen Rekord auf

Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 13:14 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Das Münchner Oktoberfest hat 2026 einen historischen Besucherrekord aufgestellt. Nach Angaben der Stadt kamen 7,4 Millionen Menschen auf die Wiesn – mehr als jemals zuvor.

Das Münchner Oktoberfest hat 2026 mit 7,4 Millionen Besuchern einen neuen Rekord erreicht.

Mehr Gäste als je zuvor

Nach Angaben der Stadt München besuchten in diesem Jahr so viele Menschen das Volksfest wie noch nie in seiner Geschichte. Die Kommune teilte mit, damit sei die Wiesn 2026 die bislang meistbesuchte Ausgabe.

Rekordjahr 2023 übertroffen

Der bisherige Höchststand lag bei 7,2 Millionen Besuchern und war 2023 erreicht worden. Damals dauerte das Oktoberfest allerdings zwei Tage länger als in diesem Jahr.

Hoher Andrang zum Finale

Bereits vor dem Abschluss hatte sich ein besonders starker Besucherzustrom abgezeichnet. An den letzten Festtagen wurden die Eingänge wegen des Andrangs zeitweise geschlossen und anschließend kontrolliert wieder geöffnet.

Das Oktoberfest ist ein Millionenpublikum anziehendes Volksfest auf der Münchner Theresienwiese. Die Stadt veröffentlicht die endgültige Besucherbilanz traditionell nach dem Ende der Veranstaltung.

Rekord trotz kürzerer Laufzeit

Der Besucherrekord ist vor dem Hintergrund der Veranstaltungsdauer besonders bemerkenswert. Die Wiesn 2023 kam auf 7,2 Millionen Gäste, dauerte damals jedoch zwei Tage länger. 2026 überschreitet die Stadtangabe diesen Wert somit trotz eines kürzeren Zeitraums.

Eine vorherige Auswertung anonymisierter Mobilfunkdaten hatte bereits bis zur Wochenmitte 5,2 Millionen Besucher erfasst. Als Gründe für den starken Zulauf wurden sonniges Wetter, mehr internationale Gäste und längere Aufenthalte genannt. Rund 31 Prozent der erfassten Gäste kamen demnach aus dem Ausland.

Belastung für das Großereignis

Der Rekord unterstreicht zugleich die organisatorische Bedeutung des Oktoberfests für München. Der zeitweise hohe Andrang führte an den letzten Festtagen zu vorübergehend geschlossenen Eingängen und einer kontrollierten Abfertigung, um eine Überfüllung des Geländes zu vermeiden.

Für Besucher bedeutet die Entwicklung, dass Anreise, Einlass und Platzsuche stärker von Auslastung und Reservierungswechseln abhängen können. Für die Stadt bleiben neben der Besucherzahl auch Sicherheits-, Verkehrs- und Rettungsdienstbilanzen zentrale Kennzahlen, an denen sich die Folgen des Rekordjahres messen lassen.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Merkur: „Zahlen zur Wiesn 2026 lassen aufhorchen: Mehrere Trends erkennbar – besondere Besuchermarke könnte fallen“ (04.10.2026)

Der Bericht habe vor dem offiziellen Abschluss eine hohe Dynamik und bis zur Wochenmitte 5,2 Millionen Besucher beschrieben. Er habe den später gemeldeten Rekord mit mehr internationalen Gästen, längeren Aufenthalten und günstiger Witterung eingeordnet und zugleich auf die kürzere Laufzeit im Vergleich zum Rekordjahr 2023 hingewiesen.

BR24: „Großer Wiesn-Andrang – Eingänge vorübergehend geschlossen“ (03.10.2026)

Der Bericht habe den außergewöhnlichen Andrang am vorletzten Festtag bestätigt und die zeitweise Schließung der Eingänge als Teil des Sicherheitskonzepts dargestellt. Anders als der Rekordbericht habe er den Schwerpunkt auf die konkrete Besuchersteuerung gelegt; offen geblieben sei dort die abschließende Gesamtzahl, die nun mit 7,4 Millionen angegeben werde.

Beide Berichte hätten den starken Zulauf und die hohe Auslastung hervorgehoben, während der erste vor allem Trends und der zweite die Sicherheitsorganisation betrachtet habe.

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