Jürgen Klopp, Alexander Nübel

Nations League: Nübel vor Torwart-Einsatz bei Klopps Heimdebüt

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 12:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Jürgen Klopp deutet vor seinem Heimdebüt als Bundestrainer gegen Griechenland auf einen Torwartwechsel hin. Alexander Nübel könnte für Marc-André ter Stegen beginnen, während Florian Wirtz und Jonathan Burkardt nach den Ausfällen von Jamal Musiala und Kai Havertz sofort zur Verfügung stehen.

  • Torwart Alexander Nübel steht wohl vor seinem vierten Länderspieleinsatz. - Bild: Federico Gambarini/dpa
    Torwart Alexander Nübel steht wohl vor seinem vierten Länderspieleinsatz. - Bild: Federico Gambarini/dpa
  • Kurzes Gespräch auf dem Trainingsplatz zwischen Chef Klopp und Torwart ter Stegen.  - Bild: Federico Gambarini/dpa
    Kurzes Gespräch auf dem Trainingsplatz zwischen Chef Klopp und Torwart ter Stegen. - Bild: Federico Gambarini/dpa
Torwart Alexander Nübel steht wohl vor seinem vierten Länderspieleinsatz. - Bild: Federico Gambarini/dpa Kurzes Gespräch auf dem Trainingsplatz zwischen Chef Klopp und Torwart ter Stegen.  - Bild: Federico Gambarini/dpa

Jürgen Klopp deutet vor seinem Heimdebüt als Bundestrainer auf einen Wechsel im Tor hin: Alexander Nübel wurde vor dem Nations-League-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Griechenland in Augsburg intensiv von Torwarttrainer Andreas Kronenberg vorbereitet.

Nübel im Einzeltraining

Marc-André ter Stegen und Finn Dahmen trainierten während der Abschlusseinheit auf der Gegenseite mit dem zweiten Torwarttrainer Stefan Wessels. Beim 1:1 in den Niederlanden hatte ter Stegen im Tor gestanden. Klopp sprach am Samstag zudem kurz mit dem 34-Jährigen, den er zunächst zur Nummer eins erklärt hat.

Viertes Länderspiel möglich

Für den 29 Jahre alten Nübel wäre es der vierte Einsatz für die Nationalmannschaft. Der Torwart spielt seit dem Sommer für Besiktas Istanbul in der Türkei und war bei der Weltmeisterschaft im Sommer als dritter Torwart dabei. Die Partie gegen Griechenland beginnt am Sonntag um 20.45 Uhr und wird von der ARD übertragen.

Wirtz und Burkardt rücken auf

Beim einzigen Teamtraining vor dem Spiel standen dem Bundestrainer alle verfügbaren Akteure zur Verfügung. Auch Florian Wirtz und Jonathan Burkardt trainierten mit der Mannschaft. Beide waren am Vorabend für die verletzt abgereisten Jamal Musiala und Kai Havertz ins DFB-Quartier nach Franken gekommen.

Wirtz und Burkardt waren ursprünglich erst für den zweiten Kader für die Partien gegen Serbien in München und zum Abschluss erneut gegen Griechenland in Thessaloniki vorgesehen. Griechenland war mit einem 2:1 in Serbien in die Nations League gestartet.

Klopp muss früh umplanen

Das Heimdebüt des neuen Bundestrainers folgt nur drei Tage nach dem 1:1 in den Niederlanden. Die kurze Vorbereitungszeit begrenzt den Spielraum für taktische Anpassungen und erhöht die Bedeutung der personellen Entscheidungen im zweiten Gruppenspiel.

Besonders ins Gewicht fallen die Ausfälle von Jamal Musiala und Kai Havertz. Musiala zog sich nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu, Havertz eine Muskelzerrung. Beide reisten deshalb zu ihren Vereinen zurück. Für die Nationalmannschaft bedeutet das einen kurzfristigen Verlust von Kreativität und offensiver Präsenz.

Neue Optionen für die Offensive

Florian Wirtz und Jonathan Burkardt waren ursprünglich erst für die folgenden Partien gegen Serbien und Griechenland eingeplant. Ihre vorgezogene Anreise schafft Klopp zusätzliche Optionen, verändert aber zugleich die geplante Belastungssteuerung. Wirtz kann als spielstarker Offensivspieler zwischen den Linien eingesetzt werden, Burkardt erweitert die Auswahl im Angriff.

Auch die Torwartfrage bleibt ein zentraler Punkt. Marc-André ter Stegen war im Auftaktspiel die Nummer eins, Alexander Nübel könnte in Augsburg zum Einsatz kommen. Ein Wechsel würde die von Klopp angekündigte Einbindung mehrerer Spieler unterstreichen, während die Mannschaft zugleich möglichst schnell Stabilität in der neuen Amtszeit entwickeln muss.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

n-tv: „Klopp holt Ersatz für Musiala und Havertz“ (25.09.2026)

Der Bericht bestätige, dass Musiala und Havertz wegen Muskelverletzungen vorzeitig abgereist seien und Wirtz sowie Burkardt bereits gegen Griechenland zum Aufgebot gehörten. Anders als die dpa-Meldung richte er den Schwerpunkt auf die voraussichtliche Ausfallzeit und ordne die Verletzungen mit Blick auf die kommenden Vereinsspiele ein; offen bleibe weiterhin, wann beide Offensivspieler zurückkehren könnten.

WEB.DE: „DFB gibt Diagnose von Musiala und Havertz bekannt“ (25.09.2026)

Der Artikel bestätige die Diagnosen eines Muskelfaserrisses bei Musiala und einer Muskelzerrung bei Havertz sowie die vorgezogene Nachnominierung von Wirtz und Burkardt. Er setze den Akzent stärker auf die medizinische Einordnung und die Rückkehr der beiden verletzten Spieler zu ihren Klubs, während die Torwartfrage und Nübels mögliche Aufstellung nicht im Mittelpunkt stünden.

Beide Berichte stimmten beim Ausfall des Offensivduos und der kurzfristigen Verstärkung überein. Unterschiede gebe es vor allem bei der Gewichtung: Die dpa-Meldung beleuchte zusätzlich die Torwartentscheidung und das Training vor dem Heimspiel, während die anderen Beiträge die Verletzungsfolgen und deren mögliche Dauer hervorhöben.

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