UN-Vertrag für den Umgang mit genetischen Ressourcen anderer Länder
13.05.2024 - 05:50:02 | dpa.deDie letzte Verhandlungsrunde startet am Montag. Der Text soll spätestens am 24. Mai verabschiedet werden. Es geht darum, dass Herkunftsländer von Pflanzen oder anderen Organismen und dem oft Jahrtausende alte Wissen darüber entschädigt werden, wenn ausländische Firmen daraus Medikamente oder andere Produkte herstellen.
Firmen müssten laut Vertragsentwurf bei Patentanmeldungen künftig angeben, woher ihr Material stammte. Herkunftsländer können dann prüfen, ob dafür alle Genehmigungen eingeholt und die nötigen Beteiligungsverträge abgeschlossen wurden. Die Verhandlungen finden bei der UN-Organisation für geistiges Eigentum (Wipo) statt. Es werden rund 1200 Diplomaten und Regierungsvertreter dazu erwartet.
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