BKA ermittelt nach Drohnenvorfall im Saalekreis
Veröffentlicht am: 15.08.2026 um 19:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deGroßkugel befindet sich rund zwei Kilometer vom Rand des Flughafengeländes entfernt, der Flughafen selbst ist in seiner längsten Ausdehnung bis zu etwa sechs Kilometer breit.
Zwischen den Abendstunden des 4. August und den frühen Morgenstunden des 5. August hatte es am Flughafen Leipzig/Halle zwei Vorfälle mit unbemannten Luftfahrzeugen gegeben. Zuerst wurde auf dem Flughafengelände in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt - das führte zur mehrstündigen Schließung des Flughafens. Der zweite Vorfall ereignete sich, als eine Boeing 757-23N nach einem Landeversuch - bedingt durch die Flughafenschließung - durchstartete und dabei mit einer zweiten Drohne kollidierte.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärte im Anschluss, der Angriff sei von Profis ausgeführt worden, wahrscheinlich im Auftrag "fremder Mächte". Am 7. August berichteten US-Geheimdienstmitarbeiter gegenüber US-Medien, sie gingen davon aus, dass Russland hinter dem Angriff stecke.
