Bundesliga, FC St. Pauli

Sieg bei schwachem FC St. Pauli: Mainz feiert Klassenerhalt

03.05.2026 - 17:27:25 | dpa.de

Mainz jubelt am Millerntor: Die Rheinhessen feiern durch den Sieg beim FC. St. Pauli den Klassenerhalt in der Bundesliga. Die Hamburger dagegen müssen nach einem schlappen Auftritt weiter bangen.

  • Die Mainzer bejubeln den Treffer zum 1:0 in Hamburg.  - Foto: Christian Charisius/dpa
    Die Mainzer bejubeln den Treffer zum 1:0 in Hamburg. - Foto: Christian Charisius/dpa
  • St. Paulis Trainer Alexander Blessin (l) spricht mit Eric Smith. - Foto: Christian Charisius/dpa
    St. Paulis Trainer Alexander Blessin (l) spricht mit Eric Smith. - Foto: Christian Charisius/dpa
Die Mainzer bejubeln den Treffer zum 1:0 in Hamburg.  - Foto: Christian Charisius/dpa St. Paulis Trainer Alexander Blessin (l) spricht mit Eric Smith. - Foto: Christian Charisius/dpa

Der FSV Mainz 05 hat am Millerntor den Verbleib in der Fußball-Bundesliga perfekt gemacht und gleichzeitig die Abstiegssorgen des FC St. Pauli vergrößert. Die Rheinhessen gewannen bei den seit Februar sieglosen Hamburgern mit 2:1 (2:0) und dürfen sich auf die 18. Saison in Serie in der deutschen Spitzenklasse freuen.

Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion erzielten Phillip Tietz (6. Minute) und Phillipp Mwene (40.) die verdienten Tore für den FSV gegen völlig enttäuschende Gastgeber. Abdoulie Ceesays Treffer in der 87. Minute kam für St. Pauli zu spät.

Kraftlos, ideenlos und kampflos: Die Hamburger legten einen ganz schwachen Auftritt hin. Die Fans pfiffen den Kiez-Club nach 45 Minuten aus. Seit acht Spielen warten die Hanseaten auf einen Sieg und drohen mit ähnlichen Leistungen auch den Relegationsrang zum Ende der Saison zu verpassen. 

Smith bei Startelf-Comeback gleich im Fokus

Der Mainzer Retter-Trainer Urs Fischer rechnete vor der Partie mit einem engen Spiel. Zuletzt holte der FSV aus den vorangegangenen Partien nur einen Punkt - das sollte sich bei bestem Frühlingswetter im Norden ändern. 

St. Paulis Eric Smith war wieder in der Startelf nach seinem Comeback am vergangenen Wochenende. Der Schwede, der schmerzlich vermisst wurde, stand beim ersten Gegentor direkt im Fokus. Die druckvollen Mainzer unterbrachen eine Passkombination des Duos um Smith und Hauke Wahl. Sheraldo Becker erhielt den Ball und bediente Torjäger Tietz, der flach zur Führung traf. Insgesamt viel zu schlecht verteidigt von den Gastgebern. 

Schwache erste Halbzeit des Kiez-Clubs

Die Hamburger ließen danach vieles vermissen. Der Mannschaft von Trainer Alexander Blessin mangelte es an Ideen und Wucht gegen einen kaltschnäuzigen Gegner. Insbesondere den Zuspielen in der Offensive fehlte die nötige Qualität, um in der Bundesliga zu bestehen. Die Gastgeber leisteten sich teils unerklärliche Ballverluste.

Die Mainzer verpassten nach 30 Minuten den nächsten Treffer, als nach einem erneuten schwerwiegenden Fehler der Schussversuch von Nadiem Amiri gerade noch vereitelt wurde. 

St. Pauli weiter zu ungefährlich

Wenige Minuten vor der Pause machten sie es besser: Wieder wirkten die Gastgeber nicht sattelfest. Nach einem langen Ball behauptete Tietz den Ball, spielte ihn auf Silvan Widmer, der viel zu viel Platz bekam. Der Kapitän passte im Strafraum flach nach hinten auf Mwene, der mühelos erhöhte. Vollkommen verdient. 

Blessin reagierte mit zwei Wechseln auf die erste Hälfte. Doch das Bild änderte sich nicht. St. Pauli spielte nicht ebenbürtig mit. Becker verpasste es, die Führung auszubauen. Sein Kopfball nach einer Flanke parierte St. Paulis Torwart Nikola Vasilj stark mit dem Fuß. 

Die Mainzer überließen den Hamburgern danach zwar den Ball, aber die Gastgeber wussten damit kaum etwas anzufangen. Auch eine aussichtsreiche Konterchance mit zwei Offensiven gegen einen Mainzer Verteidiger ließen die Hamburger ungenutzt. Als kaum jemand mehr damit rechnete, gelang Ceesay der Anschlusstreffer. An der bitteren Niederlage änderte sich aber nichts mehr.

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