Leverkusen schlägt Freiburg 2:1 – Schick trifft mit Rekord
Veröffentlicht am: 18.10.2026 um 17:54 Uhr | dpa, AD HOC NEWSSchicks Rekord und Freiburgs Tabellenverlust
- Patrik Schick traf in Leverkusen zum 2:1 gegen den SC Freiburg.
- Der Treffer in der 76. Minute war Schicks sechstes Saisontor im sechsten Spiel.
- 30.210 Zuschauer sahen nach Tennisballwürfen eine rund fünfminütige Unterbrechung.
- Freiburg verlor die Tabellenführung an Bayern München und Borussia Dortmund.
Leverkusen dreht Freiburgs Führung im Spitzenspiel
Bayer Leverkusen hat den SC Freiburg mit 2:1 (1:1) besiegt und den zuvor ungeschlagenen Sport-Club von der Tabellenspitze gestürzt. Patrik Schick erzielte in der 76. Minute den Siegtreffer und traf damit als erster Bayer-Profi an den ersten sechs Spieltagen einer Bundesliga-Saison.
Freiburg startet effizient
Vor 30.210 Zuschauern im ausverkauften Leverkusener Stadion brachte Derry Scherhant Freiburg in der 14. Minute in Führung. Ibrahim Maza glich fünf Minuten später für die Gastgeber aus.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Chancen. Schick verpasste zunächst die Führung, ehe er nach Vorlage von Maza aus kurzer Distanz zum 2:1 traf.
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Freiburg verliert die Tabellenführung
Mit der Niederlage musste Freiburg Bayern München und Borussia Dortmund vorbeiziehen lassen. Leverkusen bleibt punktgleich mit Freiburg auf Rang vier.
Tennisbälle unterbrechen die Partie
Bereits nach drei Minuten flogen aus dem Freiburger Gästeblock Tennisbälle auf den Rasen. Die Aktion richtete sich gegen Materialverbote im Leverkusener Stadion, die unter anderem Fahnen betreffen.
Schiedsrichter Florian Badstübner unterbrach die Begegnung für rund fünf Minuten. Freiburgs Trainer Julian Schuster ging zum Gästeblock und machte seinem Unmut über die Aktion Luft.
Schick überholt Berbatow und Kießling
Mit seinem sechsten Saisontor überflügelte Schick Dimitar Berbatow aus der Saison 2005/06 und Stefan Kießling aus der Saison 2009/10. Nach dem Abpfiff feierte der Tscheche mit seinen Teamkollegen und Kindern auf dem Rasen.
Das 2:1 gegen Freiburg verschiebt die Spitzengruppe der Bundesliga, ohne die Abstände bereits deutlich zu vergrößern. Freiburg hatte die Tabellenführung erneut nicht verteidigen können; Bayern München und Borussia Dortmund zogen am Sport-Club vorbei, während Leverkusen punktgleich mit Freiburg auf Rang vier steht.
Für Bayer erhält der Sieg zusätzliches Gewicht, weil die Mannschaft nach dem frühen Rückstand schnell reagierte und das Spiel mit wenigen, aber effizienten Chancen drehte. Schicks Treffer verlängerte zugleich eine persönliche Serie: Der Stürmer traf an jedem der ersten sechs Spieltage und setzte sich damit vor Dimitar Berbatow und Stefan Kießling.
Protest als zusätzlicher Konfliktpunkt
Neben dem Ergebnis prägte der Fanprotest den Nachmittag. Die fünfminütige Unterbrechung wegen geworfener Tennisbälle richtete sich gegen Materialverbote im Leverkusener Stadion, darunter Vorgaben zu Fahnen. Solche Aktionen können den sportlichen Ablauf stören und für den betroffenen Verein weitere organisatorische oder disziplinarische Folgen nach sich ziehen.
Enge Spitze vor den nächsten Aufgaben
Die Partie zeigte zwei Teams, die nach internationalen Spielen auch national konkurrenzfähig blieben. Für Freiburg bedeutet die Niederlage den Verlust der Tabellenführung, aber nicht den Abriss zur Spitzengruppe. Leverkusen kann den Erfolg nutzen, um sich in der Nähe der oberen Plätze festzusetzen; entscheidend bleibt, ob die Mannschaft ihre verbesserte Fehlervermeidung und Effizienz auch gegen weitere Gegner bestätigt.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
ZDFheute: „Fan-Protest in Leverkusen: Tennisbälle auf dem Feld“ (18.10.2026)
Der Beitrag bestätigt die Spielunterbrechung in der dritten Minute und legt den Schwerpunkt auf den Protest aus dem Freiburger Gästeblock. Das Ergebnis und Schicks Rekord stehen dort gegenüber dem Fan-Thema weniger im Vordergrund.
n-tv: „Trainer ist sauer: Freiburg-Fans sorgen für Spielunterbrechung“ (18.10.2026)
Auch dieser Bericht bestätigt die rund fünfminütige Unterbrechung durch Tennisbälle. Anders als der ZDF-Beitrag hebt er zusätzlich die Reaktion des Freiburger Trainers Julian Schuster hervor; offen bleibt, ob daraus weitere Konsequenzen entstehen.
Beide Beiträge stimmen beim Fanprotest und der Spielunterbrechung überein, setzen aber unterschiedliche Akzente bei Ablauf und Reaktionen.
