Umweltverbände, Front

Umweltverbände machen weiter Front gegen LNG-Terminal auf Rügen

16.01.2024 - 05:57:31 | dpa.de

Kurz vor der geplanten Fertigstellung des Flüssigerdgas-Terminals im Hafen von Mukran auf Rügen halten die Umweltverbände an ihrem Ziel fest, das umstrittene Projekt doch noch zu stoppen.

Vertreter von BUND, Nabu, WWF und Umwelthilfe wollen am Dienstag (14.00 Uhr) vor der Landespressekonferenz in Schwerin erläutern, weshalb sie die Gasanlande-Station an der Ostküste Rügens für überflüssig und schädlich halten.

Bereits seit Bekanntwerden der Pläne vor etwa einem Jahr stemmen sich Umweltschützer gegen das Bauprojekt, weil es ihrer Meinung nach eine ökologisch sensible Küstenregion belastet. Auch Bürgerinitiativen und Touristiker lehnen das Projekt ab. Zudem wird die Notwendigkeit eines weiteren Terminals für Flüssigerdgas (LNG) in Deutschland bezweifelt. Nach Ansicht der Umweltschutzverbände reichen bestehende Lieferwege über Gaspipelines und bereits existierende Terminals an der Nordsee aus, um den Gasbedarf in Deutschland zu decken.

Die Deutsche Umwelthilfe, die eine Aushebelung von Umweltstandards durch das LNG-Beschleunigungsgesetz des Bundes sieht, hatte mehrfach versucht, das Projekt in Mukran juristisch zu stoppen. Nach einer weiteren Klage wurden zu Jahresbeginn Arbeiten für die Unterwasserleitung im Greifswalder Bodden unterbrochen. Ob die fast fertiggestellte Anbindungsleitung für das Terminal auch ohne die vorläufig gestoppten Arbeiten in Betrieb gehen darf, wird derzeit vom Bergamt Stralsund geprüft.

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