SPD schließt bundesweiten Palantir-Einsatz aus - Union widerspricht
14.11.2025 - 04:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deHenrichmann warnte, den Behörden "in Zeiten höchster Bedrohung" Fesseln anzulegen. Zwar sei eine europäische Alternative wünschenswert, doch die gebe es "Stand heute schlicht noch nicht". Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Fiedler, sieht zwar ebenfalls die Notwendigkeit moderner Analysewerkzeuge, lehnt aber Palantir als Anbieter ab. "Die Funktionsfähigkeit der Palantir-Software und darauf beruhende Ermittlungserfolge sind ebenso unstreitig wie die generelle Notwendigkeit von Analyseplattformen", sagte er dem "Handelsblatt". Aber die deutschen Sicherheitsbehörden dürften sich bei einer Schlüsseltechnologie dieser Bedeutung nicht von einem US-Anbieter abhängig machen. Er wies zudem darauf hin, dass sich die jüngste Ministerpräsidentenkonferenz "unmissverständlich" zur digitalen Souveränität bekannt habe: "Palantir ist damit vom Tisch." Für die SPD sei eine Anschaffung des US-Systems "ausgeschlossen". "Vielmehr setzen wir uns dafür ein, heimische Unternehmen aktiv bei einer möglichst raschen Eigenentwicklung zu unterstützen", sagte Fiedler.
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