Hoffenheim schlägt Leverkusen 3:0 und feiert 1.000. Tor
Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 18:23 Uhr | dpa, AD HOC NEWSHoffenheims Jubiläum und Schlussphase
- Die TSG 1899 Hoffenheim erzielte gegen Bayer Leverkusen ihr 1.000. Bundesliga-Tor.
- Andrej Kramaric verwandelte in der 79. Minute einen Foulelfmeter zum 1:0.
- Schiedsrichter Daniel Siebert wurde nach 45 Minuten wegen einer Wadenverletzung ersetzt.
Hoffenheim feiert 1.000. Bundesliga-Tor gegen Leverkusen
Die TSG 1899 Hoffenheim hat Bayer Leverkusen mit 3:0 (0:0) besiegt und dabei ihr 1.000. Bundesliga-Tor gefeiert. Andrej Kramaric verwandelte in der 79. Minute einen Foulelfmeter, danach erhöhten Alexander Prass und Max Moerstedt.
Kramaric eröffnet späte Entscheidung
27.378 Zuschauer sahen in Sinsheim lange eine ausgeglichene Partie mit wenigen Höhepunkten. Kramaric brachte die Gastgeber nach einem von Edmond Tapsoba verursachten und nach Videoprüfung verhängten Strafstoß in Führung.
Prass traf in der 89. Minute zum 2:0, Moerstedt stellte in der sechsten Minute der Nachspielzeit den Endstand her. Leverkusen blieb damit erstmals in dieser Bundesliga-Saison ohne eigenen Treffer.
Kurioser Wechsel auf der Schiedsrichterposition
Daniel Siebert musste wegen einer Wadenverletzung zur Halbzeit ausgewechselt werden. Robert Hartmann übernahm die Leitung der Begegnung.
In der Schlussphase sah Prass nach seinem Tor wegen des Trikotauszugs die Gelb-Rote Karte. Zuvor waren Max Moerstedt und Leverkusens Loic Badé bei einem Kopfzusammenstoß am Mittelkreis verletzt liegen geblieben; Badé wurde auf einer Trage vom Feld gebracht.
Beide Teams mit Europapokalbelastung
Hoffenheim und Leverkusen waren unter der Woche erfolgreich in der Europa League. Die TSG hatte Lyon mit 3:0 besiegt, Leverkusen gewann bei OFI Kreta mit 2:0.
Beide Trainer rotierten deshalb ihre Mannschaften. Leverkusens Offensive blieb diesmal ohne Durchschlagskraft, während Hoffenheim in der Schlussphase die entscheidenden Situationen nutzte.
Der 3:0-Erfolg gegen Leverkusen markiert für Hoffenheim den dritten Sieg in Folge. Nach dem deutlichen 3:0 gegen Olympique Lyon im Europapokal gelang der Mannschaft damit auch in der Bundesliga ein überzeugender Abschluss einer intensiven Woche.
Besondere Bedeutung hat das Ergebnis für Andrej Kramaric und den Verein: Der verwandelte Strafstoß war das 1.000. Bundesliga-Tor der TSG. Der Treffer fiel in einer Partie, in der Hoffenheim lange auf den entscheidenden Moment warten musste und Leverkusen erstmals in dieser Saison ohne eigenen Torerfolg blieb.
Belastung prägt den Spieltag
Beide Mannschaften gehören zu den deutschen Europa-League-Startern und mussten ihre Aufstellungen nach den internationalen Spielen anpassen. Die Rotation begrenzte zunächst den Spielfluss, bevor Hoffenheim in der Schlussphase die größeren Akzente setzte.
Für Leverkusen verschärft die Niederlage den Druck nach der bislang torreichen Saisonphase. Hoffenheim nimmt dagegen Selbstvertrauen aus der Kombination von Europapokal- und Bundesliga-Sieg mit. Der verletzungsbedingte Wechsel des Schiedsrichters und die Kopfverletzung von Loic Badé gaben der Partie zudem eine ungewöhnlich ereignisreiche Schlussphase.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
n-tv: „Nächster schwerer Zusammenprall: TSG-Tor Nummer 1000 schockt Bayer spät“ (25.10.2026)
Der Beitrag stelle ebenfalls Kramarics Jubiläumstor und den späten Hoffenheimer Erfolg heraus. Einen zusätzlichen Schwerpunkt lege er auf den Zusammenprall und die turbulente Schlussphase.
Die Berichte stimmten beim Ergebnis und beim späten Wendepunkt durch den Strafstoß überein. Offen blieb vor allem, welche Folgen die Verletzung von Loic Badé für Leverkusen haben werde.
