Bundesliga, Deutschland

Dank Kane: Bayern enteilt Dortmund durch Prestigesieg

28.02.2026 - 20:30:10 | dpa.de

Dieser Sieg ist auch für den FC Bayern mehr wert als nur drei Punkte. Durch das 3:2 gegen den BVB ist der ärgste Verfolger so gut wie abgehängt. Bremen und Mönchengladbach beenden ihre Sieglos-Serien.

  • Harry Kane (2. v. l.) traf auch gegen den BVB. - Foto: Federico Gambarini/dpa
    Harry Kane (2. v. l.) traf auch gegen den BVB. - Foto: Federico Gambarini/dpa
  • Die Bremer feiern den Sieg gegen Heidenheim - Foto: Carmen Jaspersen/dpa
    Die Bremer feiern den Sieg gegen Heidenheim - Foto: Carmen Jaspersen/dpa
  •  Jovan Milosevic (r. in Grün) trifft zum 1:0 für Werder Bremen gegen Heidenheim. - Foto: Carmen Jaspersen/dpa
    Jovan Milosevic (r. in Grün) trifft zum 1:0 für Werder Bremen gegen Heidenheim. - Foto: Carmen Jaspersen/dpa
  • Die Bremer und Heidenheimer lieferten im Abstiegs-Duell viel Kampf. - Foto: Carmen Jaspersen/dpa
    Die Bremer und Heidenheimer lieferten im Abstiegs-Duell viel Kampf. - Foto: Carmen Jaspersen/dpa
  • Brauchte dringend ein Erfolgserlebnis: Gladbach-Trainer Eugen Polanski - Foto: Fabian Strauch/dpa
    Brauchte dringend ein Erfolgserlebnis: Gladbach-Trainer Eugen Polanski - Foto: Fabian Strauch/dpa
  • Jonas Hofmann (l) und die anderen Leverkusener taten sich schwer gegen Mainz. - Foto: Marius Becker/dpa
    Jonas Hofmann (l) und die anderen Leverkusener taten sich schwer gegen Mainz. - Foto: Marius Becker/dpa
  • Für Bayer Leverkusens Arthur endete das Heimspiel gegen Mainz bitter. - Foto: Marius Becker/dpa
    Für Bayer Leverkusens Arthur endete das Heimspiel gegen Mainz bitter. - Foto: Marius Becker/dpa
Harry Kane (2. v. l.) traf auch gegen den BVB. - Foto: Federico Gambarini/dpa Die Bremer feiern den Sieg gegen Heidenheim - Foto: Carmen Jaspersen/dpa  Jovan Milosevic (r. in Grün) trifft zum 1:0 für Werder Bremen gegen Heidenheim. - Foto: Carmen Jaspersen/dpa Die Bremer und Heidenheimer lieferten im Abstiegs-Duell viel Kampf. - Foto: Carmen Jaspersen/dpa Brauchte dringend ein Erfolgserlebnis: Gladbach-Trainer Eugen Polanski - Foto: Fabian Strauch/dpa Jonas Hofmann (l) und die anderen Leverkusener taten sich schwer gegen Mainz. - Foto: Marius Becker/dpa Für Bayer Leverkusens Arthur endete das Heimspiel gegen Mainz bitter. - Foto: Marius Becker/dpa

Dem FC Bayern ist der 35. Meistertitel in der Fußball-Bundesliga kaum noch zu nehmen. Die Münchner gewannen den Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund trotz eines Halbzeit-Rückstandes noch mit 3:2 (0:1) und bauten den Vorsprung auf den Rivalen auf elf Punkte aus. 

Drei Tage nach dem enttäuschenden Champions-League-Aus gegen Atalanta Bergamo präsentierten sich die Dortmunder zunächst auf Augenhöhe mit dem Branchenprimus und führten durch den Kopfballtreffer von Nico Schlotterbeck (26. Minute) mit 1:0. Die Bayern drehten aber die Partie dank eines Doppelpacks von Torjäger Harry Kane (54. und 70./Foulelfmeter).

In der Schlussphase wurde es wild. Erst traf Daniel Svensson (83.) zum Ausgleich für den BVB, dann bescherte Joshua Kimmich (87.) den Münchnern mit einem Volley-Traumtor den Sieg. 

Bremen, Gladbach und Pauli siegen 

Werder Bremen gewann im Keller-Duell mit Schlusslicht 1. FC Heidenheim 2:0 (0:0) und beendete eine 13 Pflichtspiele dauernde Sieglos-Serie. Bremen kletterte zumindest vorübergehend auf Relegationsrang 16, auf den die stark abstiegsgefährdeten Heidenheimer nun schon acht Punkte Rückstand haben. 

Auch Borussia Mönchengladbach konnte durch das 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Union Berlin dank eines Elfmetertors in der Nachspielzeit seine Ergebniskrise beenden und den ganz großen Druck von Trainer Eugen Polanski nehmen. Der FC St. Pauli holte durch das überraschende 1:0 (1:0) bei Champions-League-Aspirant TSG Hoffenheim ebenfalls drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. 

Champions-League-Achtelfinalist Bayer Leverkusen spielte gegen den FSV Mainz 05 zu Hause nur ein 1:1 (0:0) und muss um die erneute Qualifikation zur Königsklasse bangen. 

Bremens Milosevic: Pech, Unvermögen - und dann Klasse

In Bremen jubelten die Werder-Fans über die vermeintliche Führung durch Olivier Demand. Doch der Treffer wurde nach Videobeweis einkassiert. Dann vergab Jovan Milosevic eine Riesenchance kläglich (36.), und wenig später traf der starke Bremer Romano Schmid nur den Pfosten (45.+1). Nach dem Seitenwechsel machte es Milosevic (57.) mit dem Tor zum 1:0 besser. Ein Eigentor von Hennes Behrens (90.+7) stellte den Endstand her.

Den Gladbachern war die Verunsicherung nach den vielen Rückschlägen zuletzt deutlich anzumerken. Da auch die Gäste von Union Berlin offensiv kaum Durchschlagskraft entwickelten, gab es auf beiden Seiten kaum Torraumszenen. Doch Gladbach hatte Glück, dass Kevin Diks (90.+4) kurz vor dem Abpfiff einen Foulelfmeter nach Videobeweis verwandelte.

Sorgen um verletzten Leverkusener Arthur

Hoffenheim geriet daheim in Sinsheim durch einen Gegentreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit in Rückstand. Umjubelter Torschütze bei Pauli war Mathias Pereira Lage. 

Leverkusen tat sich gegen gewohnt kampfstarke Mainzer sehr schwer - und musste auch einen personellen Rückschlag wegstecken. Der Brasilianer Arthur verletzte sich am Ende der ersten Hälfte offenbar am Knie und wurde mit einer Trage vom Platz gebracht. Der Mainzer Sheraldo Becker (67.) traf in der zweiten Halbzeit zur Gäste-Führung, die Jarell Quansah (88.) aber kurz vor dem Ende egalisierte.

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