Verkehrsminister fordern Nachbesserungen bei Führerscheinreform
20.03.2026 - 10:51:37 | dts-nachrichtenagentur.deSo begrüße man "den Wegfall der Verpflichtung zu herkömmlichen Unterrichtsstunden". Man befürchte aber, "dass das digital erworbene Wissen gegebenenfalls nicht hinreichend notwendige Verhaltenskompetenzen sicherstellt", heißt es in der Vorlage weiter. "Dies kann besonders für sicherheitsrelevante Ausbildungsinhalte gelten." Darüber hinaus müsse die Reduzierung der verpflichtenden Anzahl der Sonderfahrten in das Ermessen der Fahrschule gestellt werden. "Ein vollständiger Verzicht oder ausschließlich am Simulator durchzuführende Stunden sind auszuschließen."
Hinsichtlich der geplanten Einbeziehung nahestehender Personen in die Fahrausbildung wird das Verkehrsministerium in der Vorlage aufgefordert, "das vorgeschlagene Modell der Möglichkeit der Laienausbildung im weiteren Verfahren ergebnisoffen zu überdenken und zu erwägen".
Schnieder will den Führerschein günstiger machen und dafür die Vorgaben und das Regelwerk deutlich reduzieren. Die Novelle der Fahrschulausbildung wird ein Thema auf der Verkehrsministerkonferenz sein.
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