Energie

SPD gegen Lockerung der CO2-Bepreisung auf europäischer Ebene

07.11.2025 - 12:46:48 | dts-nachrichtenagentur.de

Die SPD lehnt eine Lockerung der CO2-Bepreisung auf europäischer Ebene ab.

Ruhrgebiet (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Ruhrgebiet (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Man dürfe sich "nicht einem Dumping unterwerfen", sagte die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Nina Scheer der Wochenzeitung "Das Parlament", die am Samstag herauskommt. Das gelte auch trotz der vergleichsweise hohen Energiepreise in Deutschland, die "wettbewerblich ein Faktor" seien, "solange es keine globale Verständigung über den Rahmen gibt", wie Scheer einräumte. Gleichzeitig verwies die Bundestagsabgeordnete auf die jüngsten preisdämpfenden Beschlüsse: "Bei den Netzentgelten schaffen wir nun durch Zuschüsse Entlastungen, auch durch Senkung der Stromsteuer, wenngleich erst mal nicht für alle. Auch die Gasspeicherumlage wird künftig steuerlich finanziert." Würde man nun Emissionszertifikate kostenfrei verschenken, dann wäre das in diesem regulatorischen Kontext ein Minus an Klimaschutz, so Scheer.

Freilich sei CO2-Bepreisung "nicht alles", so die SPD-Politikerin weiter. Wenn man kein Minus an Klimaschutz wolle, müsse man dafür Sorge tragen, "dass man, bevor man ein System beseitigt oder lockert, ersatzweise ein besser funktionierendes Instrument geschaffen hat". Obwohl der Verbrauch fossiler Brennstoffe im Weltmaßstab noch immer nicht sinkt, verteidigte Scheer die deutsche Energiepolitik. Weltweit sei im englischsprachigen Raum das deutsche Wort "Energiewende" im Sprachgebrauch: "Das hat seinen Ursprung in den hiesigen politischen Entscheidungen. Und deshalb ist es auch jenseits einer Reduktion von Verbrauchszahlen immens wichtig, dass ein Land wie Deutschland immer versucht, die Nase vorn zu haben." Das bringe auch im weltweiten Kontext "die entscheidenden Sprünge nach vorne", so die SPD-Bundestagsabgeordnete.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | politik | 68333500 |

Weitere Meldungen

Ifo-Chef: Ohne Reformen wären Neuwahlen besser Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hält Neuwahlen für den besseren Weg, sollte sich die Bundesregierung nicht auf die notwendigen Reformen einigen können. (Politik, 16.05.2026 - 01:00) weiterlesen...

Handwerkspräsident: Wartezeiten auf Termin sinken auf 8,9 Wochen Die Wartezeiten auf einen Handwerkertermin sind deutlich gesunken. (Wirtschaft, 16.05.2026 - 01:00) weiterlesen...

Städtebund kritisiert Entwurf für neues Heizungsgesetz Der Deutsche Städte- und Gemeindebund kritisiert den Entwurf des neuen Heizungsgesetzes von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. (Politik, 15.05.2026 - 13:27) weiterlesen...

Grüne warnen vor hohen Gaspreisen im Winter Julia Verlinden, stellvertretende Fraktionschefin und Energieexpertin der Grünen, fordert die Regierung auf, Verbraucher auf steigende Gaspreise vorzubereiten."Wenn die Straße von Hormus weiter gesperrt bleibt, werden wir auch im Winter hohe Gaspreise sehen", sagte Verlinden den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. (Politik, 15.05.2026 - 01:00) weiterlesen...

Neubauer kritisiert neues Heizungsgesetz scharf Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat das am Mittwoch vom Kabinett verabschiedete Gebäudemodernisierungsgesetz scharf kritisiert."Es ist nicht zu erklären, warum die Regierung inmitten einer fossilen Krise vermehrt auf fossiles Heizen setzen möchte", sagte Neubauer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. (Politik, 13.05.2026 - 14:24) weiterlesen...

CSU schließt Verlängerung des Tankrabatts nicht aus CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann schließt eine Verlängerung des Tankrabatts nicht aus."Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir in den Juli rein einen Impuls setzen müssen, wenn die geopolitische Lage das erfordert", sagte Hoffmann dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". (Politik, 13.05.2026 - 14:09) weiterlesen...