WZB-Präsidentin warnt vor Kürzungen beim Elterngeld
14.05.2026 - 08:16:04 | dts-nachrichtenagentur.deDie Politik solle mehr Anreize setzen, "die es Müttern ermöglichen, Kinder zu bekommen und gleichzeitig erwerbstätig zu sein", sagte Fuchs-Schündeln. Die Geburtenzahl sei auf einem Rekordtief, zugleich werde durch den Renteneintritt der Babyboomer in den kommenden Jahrzehnten Arbeitskräftemangel herrschen.
Konkret schlägt die WZB-Präsidentin vor, die Vätermonate auszuweiten und reine Müttermonate zu reduzieren. Für maximal sieben individuelle Elterngeldmonate solle jedes Elternteil 80 Prozent des Nettoeinkommens ersetzt bekommen. Nehme ein Elternteil mehr Monate, solle der Einkommensersatz auf 50 Prozent sinken. "Das würde den Anreiz erhöhen, dass Paare sich die Betreuung des Kindes während des Elterngeldbezugs paritätisch aufteilen", sagte Fuchs-Schündeln.
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