Bildung, Gesellschaft

Innenminister wollen Bevölkerungsschutz im Unterricht verankern

11.06.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Innenminister von Bund und Ländern fordern, den Bevölkerungsschutz zügig im Schulunterricht zu verankern.

Innenminister wollen Bevölkerungsschutz im Unterricht verankern
Bildung - Klassenraum in einer Schule (Archiv) 11.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Das berichtet die "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf einen Beschlussvorschlag für die Innenministerkonferenz (IMK) in der kommenden Woche.

Demnach sollen Kinder früh lernen, wie im Ernstfall gehandelt werden kann. Mit Blick auf die veränderte Bedrohungslage seit dem russischen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in der Ukraine, aber auch angesichts zunehmender klimabedingter Schadensereignisse halte die IMK eine stärkere Verankerung des Themas im Unterricht für erforderlich, heißt es in dem Papier. Gleichzeitig könne dieses Wissen damit auch in die Familien hineingetragen und Interesse an ehrenamtlichem Engagement geweckt werden.

Weiter heißt es in dem Beschlussvorschlag, die IMK begrüße, dass sich die Kultusministerkonferenz bereits mit dem Thema befasst habe. Sie solle nun zügig über den Beschluss informiert werden. Die IMK soll vom 17. bis 19. Juni in Hamburg tagen.

Zuletzt hatte sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) für ein solches Vorgehen ausgesprochen. Ähnlich äußerte sich SPD-Fraktionsvize Esra Limbacher. Ein solches Unterrichtsangebot könne Begeisterung für ehrenamtliches Engagement wecken und gleichzeitig die Resilienz der Gesellschaft erhöhen, sagte Limbacher der "Rheinischen Post".

de | politik | 69517386 |

Weitere Meldungen

Grüne wollen beitragsfreies Kita-Pflichtjahr Die Grünen im Bundestag drängen auf eine umfassende nationale Bildungsoffensive. (Politik, 10.06.2026 - 13:19) weiterlesen...

Sachsen-Anhalt legt Wegweiser für Lehrer gegen Extremismus vor Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat einen neuen "Wegweiser für pädagogische Fachkräfte im Umgang mit Extremismus" vorgestellt. (Politik, 09.06.2026 - 14:43) weiterlesen...

Lehrer fordern: Plattformen müssen Kinder besser schützen. Plattformen müssten deshalb stärker reguliert werden. Schüler sollen sich gegen Social-Media-Sog und Push-Nachrichten behaupten? Selbst für Erwachsene sei das schwer, sagt der Philologenverband. (Unterhaltung, 09.06.2026 - 11:46) weiterlesen...

Philologenverband: Plattformen müssen Kinder besser schützen. Plattformen müssten deshalb stärker reguliert werden. Schüler sollen sich gegen Social-Media-Sog und Push-Nachrichten behaupten? Selbst für Erwachsene sei das schwer, sagt der Philologenverband. (Unterhaltung, 09.06.2026 - 11:06) weiterlesen...

Philologenverband fordert Handy-Regeln an Schulen Mit Blick auf die bevorstehende Bildungsministerkonferenz und die für Ende Juni erwarteten Handlungsempfehlungen der unabhängigen Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" fordert der Deutsche Philologenverband (DPhV) "klare Empfehlungen zu privaten Smartphones in Schulen und verbindliche Regelungen zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Social Media".Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen müssten dabei "altersangemessen betrachtet und umfassend über die Schule hinaus geregelt werden", heißt es in einer Erklärung, über die die "Welt" berichtet.Die Nutzung von privaten Smartphones während der Schulzeit müsse "verbindlich" geregelt werden, heißt es darin weiter. (Politik, 08.06.2026 - 15:47) weiterlesen...