Bundesregierung rechnet Vulkangruppen 13 Sabotageakte zu
14.01.2026 - 06:26:40 | dts-nachrichtenagentur.deZuletzt hatte sich Anfang Januar 2026 eine "Vulkangruppe" zu einem Brandanschlag auf Strominfrastruktur im Südwesten Berlins bekannt. Infolge der Tat waren nach Behördenangaben zeitweise bis zu 100.000 Menschen ohne Strom. Es handelte sich um den größten Stromausfall in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg. Wegen der besonderen Bedeutung des Falls hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen.
Die Bundesregierung warnt in ihrer Antwort vor einer anhaltenden Gefahr für die kritische Infrastruktur. Energieversorgung und Personenverkehr seien aufgrund ihrer "immanenten Vulnerabilität" und des hohen potenziellen Schadensausmaßes besonders gefährdet und stünden im Fokus linksextremistisch motivierter Täter. Der AfD-Abgeordnete Münzenmaier kritisiert: "Es wird Zeit, dass die Bundesregierung die Gefahr, die vom gewaltbereiten Linksextremismus ausgeht, endlich ernst nimmt und es nicht nur bei verbalen Ankündigungen belässt." Der Fahndungsdruck auf Gruppierungen wie die Vulkangruppen müsse erhöht werden.
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