Borussia Dortmund, DFB-Pokal

DFB-Pokal: Dortmund schlägt Bremen 3:2 in der Nachspielzeit

Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 22:48 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Borussia Dortmund verspielt gegen Werder Bremen eine 2:0-Führung, erreicht dank eines späten Freistoßtors von Marcel Sabitzer aber doch das Achtelfinale. Für den BVB geht es bereits am Samstag beim FC Bayern weiter.

Sabitzer hält Dortmunds Pokalweg offen

  • Marcel Sabitzer erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit den Dortmunder Siegtreffer.
  • Das Spiel fand vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Signal-Iduna-Park statt.
  • Am kommenden Samstag folgt für Dortmund das Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern München.
  • Lieferten sich eine umkämpfte Partie: Borussia Dortmund und der SV Werder Bremen. - Bild: Fabian Strauch/dpa
  • Traf wieder doppelt: Werder-Goalgetter Niclas Füllkrug. - Bild: Fabian Strauch/dpa
  • Carney Chukwuemeka traf für Borussia Dortmund zum hochverdienten 2:0. - Bild: Fabian Strauch/dpa
  • Borussia Dortmund legte im Pokal-Duell gegen Werder Bremen los wie die Feuerwehr und führte schnell mit 2:0. - Bild: Fabian Strauch/dpa
Lieferten sich eine umkämpfte Partie: Borussia Dortmund und der SV Werder Bremen. - Bild: Fabian Strauch/dpa Traf wieder doppelt: Werder-Goalgetter Niclas Füllkrug. - Bild: Fabian Strauch/dpa Carney Chukwuemeka traf für Borussia Dortmund zum hochverdienten 2:0. - Bild: Fabian Strauch/dpa Borussia Dortmund legte im Pokal-Duell gegen Werder Bremen los wie die Feuerwehr und führte schnell mit 2:0.  - Bild: Fabian Strauch/dpa

Dortmund erreicht Pokal-Achtelfinale gegen Bremen

Borussia Dortmund hat Werder Bremen in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 3:2 (2:0) besiegt und steht im Achtelfinale. Marcel Sabitzer erzielte im ausverkauften Signal-Iduna-Park in der dritten Minute der Nachspielzeit per Freistoß den entscheidenden Treffer.

Frühe Dortmunder Führung

Der BVB startete druckvoll und ging durch Serhou Guirassy bereits in der sechsten Minute in Führung. Carney Chukwuemeka erhöhte in der 17. Minute auf 2:0.

Ein weiterer Treffer von Guirassy wurde in der 14. Minute nach Eingreifen des Videoassistenten wegen Abseits aberkannt. Dortmund blieb überlegen, verpasste vor der Pause jedoch mehrere Möglichkeiten zur Vorentscheidung.

Füllkrug bringt Werder zurück

Nach dem Seitenwechsel ließ Dortmund weitere Chancen aus. Werder-Trainer Daniel Thioune brachte unter anderem Niclas Füllkrug und Mitchell Weiser, woraufhin sich die Dynamik der Partie veränderte.

Füllkrug verkürzte in der 65. Minute per Foulelfmeter und glich vier Minuten später nach einem Alleingang aus. Weiser verpasste in der 75. Minute die mögliche Bremer Führung.

Sabitzer trifft in der Nachspielzeit

In der dritten Minute der Nachspielzeit entschied Sabitzer die Partie mit einem sehenswert verwandelten Freistoß zugunsten der Dortmunder. Der BVB löste damit seine erste Aufgabe in einer wegweisenden Woche.

In den vergangenen fünf Spielzeiten war Dortmund im DFB-Pokal nie über das Viertelfinale hinausgekommen. Am kommenden Samstag tritt die Mannschaft von Trainer Niko Kovac um 18.30 Uhr beim FC Bayern München an.

Der Dortmunder Pokalsieg fällt in eine Woche mit hoher sportlicher Bedeutung. Nach dem Weiterkommen wartet am Samstag das Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern München. Damit erhält die Partie im Pokal nicht nur wegen des Einzugs ins Achtelfinale Gewicht, sondern auch als unmittelbare Standortbestimmung vor dem nächsten Topduell.

Das Spiel zeigte zugleich die unterschiedliche Dynamik der beiden Halbzeiten. Dortmund dominierte zunächst, führte nach 17 Minuten mit 2:0 und verpasste weitere Chancen. Nach den Bremer Wechseln mit Füllkrug und Mitchell Weiser verlor der BVB jedoch die Kontrolle über die Partie. Der Ausgleich binnen vier Minuten machte aus einer lange einseitigen Begegnung ein offenes Pokalspiel.

Sabitzer entscheidet in der Nachspielzeit

Für Dortmund ist der Erfolg besonders relevant, weil der Verein in den vergangenen fünf Spielzeiten im DFB-Pokal nie über das Viertelfinale hinausgekommen war. Der Einzug ins Achtelfinale hält die Chance auf einen langen Pokallauf offen, beseitigt aber nicht die Fragen nach der Stabilität über 90 Minuten.

Werder kann aus dem Auftritt nach der Pause trotz des Ausscheidens einen positiven Aspekt ziehen. Die Bremer bewiesen nach schwachem Beginn, dass sie das Spiel mit personellen Veränderungen drehen konnten. Der entscheidende Freistoß in der dritten Minute der Nachspielzeit zeigt zugleich, wie eng Pokalpartien bis zum Schlusspfiff bleiben können.

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