Kurdische Gemeinde gegen Besuch des syrischen Interimspräsidenten
27.03.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de
Der syrische Machthaber sei für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich, sagte er. Als früherer Anführer der islamistischen Terrororganisationen Al-Nusra-Front und Hayat Tahrir al-Sham trage er seiner Ansicht nach Mitverantwortung für Gewalt und Massaker gegen die Zivilbevölkerung in Syrien. Besonders betroffen seien Minderheiten wie Kurden, Jesiden, Alawiten, Drusen sowie Christen gewesen, sagte der KGD-Vorsitzende. Es gebe zudem zahlreiche Berichte über Gewalt und Verschleppung unter al-Scharaas Führung.
Bundeskanzler Merz müsse Menschenrechtsverletzungen klar benennen und konkrete Zusagen zum Schutz von Minderheiten einfordern, sagte Toprak. "Es darf keine politische Normalisierung ohne nachweisbare Verbesserungen der Menschenrechtslage, ohne Einführung demokratischer Strukturen und ohne Einbeziehung aller Volksgruppen bei der Machtverteilung geben." Eine finanzielle Hilfe müsse an diese Bedingungen geknüpft sein. "Alles andere wäre ein fatales Signal - sowohl gegenüber den Betroffenen in Syrien als auch gegenüber den Opfern dschihadistischer Gewalt im Westen."
Inflation diktiert die politischen Schlagzeilen. Wer schützt deine Ersparnisse?
Für immer kostenlos

