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Vogelgrippe breitet sich rasch über ganz Deutschland aus

24.10.2025 - 13:14:43 | dpa.de

Das hochansteckende H5N1-Virus erfasst immer mehr Geflügelbetriebe in Deutschland. Tiere müssen zuhauf getötet werden. Bei Wildvögeln ist die Geflügelpest schon nahezu flächendeckend verbreitet.

  • Nach Vogelgrippe-Ausbrüchen in zwei Geflügelhaltungen in Vorpommern mussten rund 150.000 Tiere gekeult werden. (Archivbild) - Foto: Stefan Sauer/dpa
    Nach Vogelgrippe-Ausbrüchen in zwei Geflügelhaltungen in Vorpommern mussten rund 150.000 Tiere gekeult werden. (Archivbild) - Foto: Stefan Sauer/dpa
  • In immer mehr Geflügelhaltungen müssen die Tiere getötet werden, weil dort die Vogelgrippe ausgebrochen ist.  - Foto: -/onw-images/dpa
    In immer mehr Geflügelhaltungen müssen die Tiere getötet werden, weil dort die Vogelgrippe ausgebrochen ist. - Foto: -/onw-images/dpa
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Die Vogelgrippe hat sich nach Angaben des für Tierseuchen zuständigen Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) mittlerweile fast über ganz Deutschland ausgebreitet. Mit Ausnahme des Stadtstaates Bremen seien bei toten Wildvögeln aus allen anderen Bundesländern Infektionen mit dem hochansteckenden Virus-Subtyp H5N1 nachgewiesen worden. «Wir registrieren ein sehr dynamisches Infektionsgeschehen, nicht nur bei Kranichen, sondern auch bei anderen Vogelarten», sagte eine Sprecherin des bei Greifswald ansässigen Instituts. 

Der Höhepunkt des Vogelzugs stehe noch bevor. Damit sei für Tierhalter die Gefahr, dass die Vogelgrippe in ihre Bestände eingeschleppt wird, weiterhin groß. Die hohe Viruslast bei Wildvögeln erhöhe das Risiko erheblich. Nachdem zuletzt auch aus Bayern und Baden-Württemberg Infektionsfälle gemeldet wurden, seien inzwischen kommerzielle Geflügelhalter in acht Bundesländern betroffen. In Baden-Württemberg mussten den Angaben zufolge 15.000 Tiere getötet werden. In Rees am Niederrhein wurden knapp 19.000 Tiere gekeult. 

Loeffler-Institut rechnet mit wachsender Zahl betroffener Betriebe   

Die größten Tierverluste erlitten bislang zwei Legehennen-Halter in Mecklenburg-Vorpommern. Dort mussten knapp 150.000 Tiere vorsorglich getötet werden. Bereits Mitte Oktober waren im niedersächsischen Landkreis Cloppenburg 20.500 Puten gekeult worden. Den finanziellen Schaden können Halter bei der Tierseuchenkasse geltend machen. 

Das Loeffler-Institut schätzt, dass in diesem Herbst bislang weit mehr als 200.000 Hühner, Gänse, Enten und Puten nach Geflügelpestausbrüchen getötet und entsorgt wurden, um die Ausbreitung der Seuche einzudämmen. Da das Infektionsgeschehen wesentlich heftiger sei als in den Vorjahren, sei mit einem weiteren Anstieg der Zahl betroffener Unternehmen und getöteter Tiere zu rechnen. Bei einem der bislang schwersten Vogelgrippe-Ausbrüche in Deutschland mussten im Winter 2020/21 nach Angaben der Fachpresse mehr als zwei Millionen Tiere gekeult werden.

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